Volltext: Verordnung der Bundesinnung der Gesundheitsberufe über die Meisterprüfung für das Handwerk Zahntechniker (Zahntechniker-Meisterprüfungsordnung)

Seite 2 2. Anrechnung von Lehrabschlussprüfungen Die Anrechnung der absolvierten Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Zahntechnik, BGBl II Nr 162/2018, auf das Modul 1 Teil A (§ 5 des Entwurfs) und auf das Modul 2 Teil A (§ 8 des Entwurfs) wird begrüßt (§ 3 Abs 6). Angemerkt wird dazu jedoch, dass der Lehrberuf Zahntechnische Fachassistenz (BGBl II Nr 163/2018) weder in § 3 Abs 6 des Entwurfs noch in den Erläuterungen als ein weiterer – für die Anrechnung relevanter – Lehrberuf angeführt wird. Ebenso findet auch der Lehrberuf Zahntechniker/Zahntechnikerin, BGBl II Nr 296/1998, keine Berücksichtigung bei der Anrechnungsbestimmung. Zum Lehrberuf Zahntechnische Fachassistenz hält die BAK fest, dass dieser Lehrberuf im Jahr 2018 auf Wunsch des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort neben dem Lehrberuf Zahntechnik eingerichtet wurde. Mit diesem Lehrberuf soll Betrieben, die noch nicht über die für die Ausbildung im Lehrberuf Zahntechnik erforderliche digitale Ausstattung verfügen, die Ausbildung von Lehrlingen ermöglicht werden und Zeit für die Anschaffung der entsprechenden digitalen Ausstattung für den Lehrberuf Zahntechnik gegeben werden. Die Berufsbilder bzw Berufsbildpositionen in den Ausbildungsordnungen der Lehrberufe Zahntechnik und Zahntechnische Fachassistenz unterscheiden sich daher auch nur hinsichtlich digitaler Kenntnisse und Tätigkeiten. Der Lehrberuf Zahntechnische Fachassistenz wurde auch befristet, es kann nur bis zum Ablauf des 31.05.2023 in diesen Lehrberuf eingetreten werden. Nach Ansicht der BAK dürfen AbsolventInnen der Lehrabschlussprüfung in diesem Lehrberuf – dessen Inhalte fast ident mit dem Lehrberuf Zahntechnik sind und der als Übergangslösung für die Betriebe gedacht ist – nicht benachteiligt werden. Es sollte daher die positive Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Zahntechnische Fachassistenz ebenfalls auf die Meisterprüfung angerechnet werden. Ebenso ersucht die BAK, eine Anrechnung der positiven Lehrabschlussprüfung im auslaufenden Lehrberuf Zahntechniker/Zahntechnikerin festzuschreiben. 3. Notwendige arbeitsrechtliche Kenntnisse des Gewerbetreibenden Auch der Erwerb arbeitsrechtlicher Kenntnisse sollte in die Regelungen zur Meisterprüfung aufgenommen werden. § 10 Punkt 10 (Gegenstand Management) nimmt darauf – sehr weit umschrieben – Bezug. In der Anlage fehlen dazu allerdings die notwendigen weiteren Ausführungen (Lernergebnisse, Kenntnisse und Fertigkeiten). Die BAK ersucht daher um die entsprechenden Ergänzungen, die sicherstellen, dass die PrüfungskandidatInnen auch in den für ZahntechnikerInnen relevanten arbeitsrechtlichen Belangen die wesentlichen Kenntnisse sowie Fertigkeiten in der Rechtsanwendung nachweisen können.

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