Full text: Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz mit der die Wildschweine-Schweinepestverordnung geändert wird

Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Abteilung III/B/16b Stubenring 1 1010 Wien Ihr Zeichen Unser Zeichen Bearbeiter/in Tel 501 65 Fax 501 65 Datum 2020- 0.674.454 WP-GSt/Bu/Kl Maria Burgstaller DW 12165 DW 142165 02.03.2021 Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz mit der die Wildschweine-Schweinepestverordnung geändert wird Die Bundesarbeitskammer (BAK) bedankt sich für die Übermittlung des Entwurfs und nimmt dazu wie folgt Stellung: Die Klassische Schweinepest und im speziellen die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine äußerst ansteckende Tierseuche, die zu großen wirtschaftlichen Schäden in Schweinebetrieben und in letzter Konsequenz auch zu volkswirtschaftlichen Kosten führt. Wirksame Maßnahmen, die eine Verbreitung verhindern, sind daher zu begrüßen. Im vorgelegten Entwurf werden im Anhang A umfangreiche Maßnahmen beim Auftreten der ASP vorgesehen. Diese dort getroffenen Maßnahmen für die Bereiche Hausschweine und Wildschweine erscheinen schlüssig. Ergänzend möchte die BAK jedoch festhalten: Das ASP-Virus ist bekanntermaßen sehr widerstandsfähig und kann unter bestimmten Umständen lange Zeiträume überleben. Es wird nicht nur durch die Wildschweine selbst, sondern auch über Transportmittel und sonstige Materialien (zB Kleidung) verfrachtet. Bislang ist Österreich von einem Befall mit der ASP verschont geblieben, betroffen sind jedoch bereits Gebiete in Osteuropa (Polen, Ukraine, Russland, Baltikum, Weißrussland, Bulgarien, Rumänien und Serbien). Gebiete also, in denen auch aus Österreich ein reger Jagdtourismus besteht.

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