Full text: Finanzmärkte (50)

Tabelle 8
Inllndi,eh.
ZwiJlchr-nbo.nkeinlagen
in % d6r Bil ..nUlumme
Kurzfristigt!
Au.sJandIVerbindlichkeiten
in % der Bilanzsumme
1975" .. , .... ", ,
1976. """',""
1977""""" '"
1978, , , , , , , , , , , , ,
1979.,."""", ,
1980, , , , , , , , , , , , ,
1981"""""" ,
1982, .. , ... , .. " ,
1983"""., ... , ,
1984 , , , , , , , , , , , , ,
U9
24'9
25'3
25'9
26'6
24'2
24'9
25"1
25'2
24'3
1l'8
13"2
14'2
14'3
15'5
18'5
19'1
14'2
14'4
15'9
Q' OeNB-Mitteilungen
Swap-Geschäfte) überlagert, Die Zwischenbankgeldsätze stellen das
wichtigste, direkt beeinflußbare zinspolitische Zwischenziel der No-
tenbank dar.
Die Bedeutung des Zwischenbankgeldmarktes fUr die Kreditinsti-
tute hat sich in der Vergangenheit rein quantitativ gesehen kaum ge-
ändert. Tabelle 8 zeigt einen nahezu konstanten Anteil der Zwischen-
bankeinlagen an der Bilanzsumme (1975-1982) von rund 25%.
Daran sieht man recht deutlich die Enge dieses Marktes, der sich
trotZ starker Liquiditätsknappheit in den Jahren 1980 bis 1981 kaum
ausdehnte. Der Ausgleich der Bankenliquidität erfolgt durch die Auf-
nahme kurzfristiger Auslandsverbindlichkeiten (insbesondere bei aus-
ländischen Kreditunternehmungen), die von rund 12% der Bilanz-
summe (1975) auf 19% (1981) anstiegen. Ein weiteres Charakteristi-
kum des Marktes ist, daß vorwiegend nur kurze Fristen in besonders
hohen Beträgen von nur wenigen Partnern gehandelt werden (vor al-
lem Taggeld). Die Sätze sind daher durch institutionelle und saiso-
nale Schwankungen (Steuertermine usw.) charakterisiert.
3.2.2 Anleihenmarkt
Tabelle 7 zeigt die Sekundärmarktrendite für Bundesanleihen in
Österreich und in der BRD als Zinsindikator für das langfristige Ka-
pital. Bis 1974 lag das deutsche Renditen-Niveau über dem österrei-
chischen, danach drehte sich die Tendenz um. Zwischen 1975 und
1978 sanken die deutschen Renditen stärker als die österreichischen.
Ihr Wiederanstieg ab 1979 erfolgte daher in Österreich von einem hö-
82
        

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