Full text: Energieabgabe, Wirtschaftsstruktur und Einkommensverteilung (44)

34 4.2.2. Einkommenseffekte Eine PEA bewirkt somit sektoral unterschiedliche Preiseffekte, die an die Konsumenten weitergegeben werden und Kosteneffekte, die zu Lasten der Unternehmereinkommen des jeweiligen Sektors gehen und damit negative Effekte auf die Investitionstätigkeit haben können. Um diese Effekte zu quantifizieren, wurde versucht, für Sektoren der Sachgüterproduktion eine Investitionsfunktion zu schätzen, die die Abhängigkeit der Bruttoinvesti¬ tionen von der als Annäherung für die Gewinne (den cash flow) gebildeten Residualgröße Nettoproduktionswert (Wertschöpfung) minus Personal aufwand zeigen soll. Geschätzt wurden diese Gleichungen einmal auf der Ebene der VGR- Sektorgliederung (ISIC) und einmal in der Fachverbandsgiiederung der Industrie- und Gewerbestatistik, in beiden Fällen jedoch nur für die Sektoren industrieller Produktion. Die Ergebnisse waren jedoch nicht so befriedigend, daß sie in die Studie aufgenommen werden konnten. Eine Variante der sektoralen Investitionsfunktionen findet sich im Methodischen Anhang. Aus Tabelle 3 erhält man bei Aufsummierung der PEA-Belastung aller Pro¬ duktionsbereiche einen Effekt von 13,6 Mrd S (Variante I) bzw 22,7 Mrd S (Variante II). Durch Kostenüberwälzung ergeben sich, neben Preiseffekten, insgesamt 8,1 Mrd S (I) oder 13,5 Mrd S (II) Gewinnrückgang, dessen Effekte auf die Investitionen nicht quantifiziert werden konnten. Die PEA bewirkt - soweit ihre Kostenbelastung gemäß Tabelle 5 in die Preise überwälzt wird - Belastungen des privaten Konsums je nach Konsum¬ struktur der jeweiligen Haushai tseirikommensstufe. In der theoretischen

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