Full text: Energieabgabe, Wirtschaftsstruktur und Einkommensverteilung (44)

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Mehrwertsteuer aufgrund der Satzdifferenzierung (10 %, 20 %, 32 %) eine
proportionale bis leicht regressive Vertei1ungswirkung aufweist. Ein
aufkommensneutral er Abtausch einer Primärenergieabgabe gegen eine lineare
Absenkung aller Steuersätze der Mehrwertsteuer wirkt nicht
vertei 1 ungsneutral.
Tabelle 16
Verteilungseffekte der PEA und der Mehrwertsteuer
PEA in % des ver- MWSt in % des ver¬
Haushalts- fügbaren Einkommens fügbaren Einkommens
einkommen I II Index Index
bis 5.000 1 ,23 2,20
o
o
o
11 ,9 100,0
bis 10.000 1 , 16 1,93
CO
-vi
11,0 92,4
bis 16.000 1.21 2,02 91,7 11,9 100,0
bis 23.000 1,13 1 ,88 85,6 11,7 98,3
bis 30.000
o
CO
CO
1,63 74,2 11,0 92,4
bis 40.000
OD
O
1 ,50
OJ
CD
CD
11,2 94, 1
40.001 und mehr
O
o
1,34 60,9 9,5
CD
CO
Will man diesen Effekt vermeiden, dann ist es möglich, den ermäßtigten
Umsatzsteuersatz von 10 % stärker abzusenken als den 20 %-igen Normal -
Steuersatz. Diese Variante bietet sich besonders im Hinblick auf die
Harmonisierungsbemühungen im Zusammenhang mit der Schaffung eines gemein¬
samen Marktes an. Offen bleibt bei dieser Strategie das Ausmaß der Ver¬
meidung der regressiven Vertei1ungswirkung. Theoretisch sollte das jedoch
möglich sein.
Die Aufhebung der restriktiven Wirkung der PEA durch ein entsprechendes
Kompensationsmode11 ist auch entscheidend für die gesamtwirtschaftliche
        

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