Full text: Energieabgabe, Wirtschaftsstruktur und Einkommensverteilung (44)

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Wirkung, da die Haushalte der untersten Einkommensstufe eine Konsumquote
von 107,1 % aufweisen, jene der obersten Einkommensstufe aber lediglich
von 75,9 %.
Nicht berücksichtigt ist in diesem Szenario, daß aufgrund von Preisstei¬
gerungen nach einer PEA auch die Bemessungsgrundlage der Mehrwertsteuer
und damit ihr Aufkommen ansteigt. Diese "Mehrwertsteuer-Reserve", die bei
der Senkung der Sätze nicht berücksichtigt wird, könnte mittelfristig dem
Problem der schwachen Aufkommensdynamik der PEA entgegenwirken.
6. Außenhandelsrechtliche Probleme
Nach dem gegenwärtigen Völkerrecht steht es der Republik Österreich frei,
eine PEA einzuführen. Das gilt aber nur, wenn der gleiche Steuergegenstand
beim Import in gleicher Weise belastet wird wie bei Herstellung der Ware
im Inland. Aus diesem Blickwinkel stellt bereits die in unserem Konzept
vorgesehene Ausgleichsabgabe für importierten Strom ein Problem dar.
Grundsätzlich ist festzuhalten, daß außenhandelsrechtliche Probleme nur
mit Staaten entstehen, die selbst keine Primärenergieabgabe gleichen Typs
und annähernd gleicher Höhe haben. Die zukünftige Entwicklung auf diesem
Gebiet ist sehr schwer abzuschätzen. In der Folge wird deshalb von einem
Szenario ausgegangen, in dem die Haupthandelsparnter keine PEA kennen.
Hier sind wiederum zwei Fälle zu unterscheiden:
1. Österreich führt isoliert einen "ökologischen Umbau" des Steuerrechts
durch und führt eine PEA in kurzer Frist in der Größenordnung ein, die
etwa der Variante II entspricht. In diesem Fall werden nicht nur die
Preise der Prirnärenergieträger erheblich vom Ausland abweichen, sondern es
        

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