Full text: Energieabgabe, Wirtschaftsstruktur und Einkommensverteilung (44)

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7. Sehlußfolgerungen
Eine PEA bewirkt zunächst eine Erhöhung der* Verkaufspreise von Primären¬
ergieträgern . Wenn auch in der Einleitung zu dieser Studie unterschied¬
liche Meßergebnisse über das Ausmaß der Mengenpreisreaktionen referiert
wurden, so steht doch außer Zweifel, daß es ab einem gewissen Niveau der
Preiserhöhung ceteris paribus negative Mengenreaktionen gibt. Weiters
steht außer Zweifel, daß die Verbrennung von Primärenergieträgern zur
Umweltbelastung beiträgt, die entsprechend dem Ausmaß von Energieeinspa¬
rungen reduziert werden könnte. Ob dazu eine PEA oder eine "end-of-pipe-
technology" der effizientere Weg ist, hängt von der Art des Schadstoffes,
der zur Verfügung stehenden Technologie und den administrativen Gegeben¬
heiten ab. Die PEA kann für sich in Anspruch nehmen, dem Regelmechanismus
einer Marktwirtschaft konformer zu sein als administrative Maßnahmen.
In unserer ökonomischen Analyse wurden zunächst die Auswirkungen von zwei
Varianten der PEA unter Berücksichtigung von aufkommensneutralen Kompen¬
sationsmode 11 en auf die Preise der Waren und Dienstleistungen verschie¬
dener" Wirtschaftssektoren untersucht. Dabei wurden sowohl die primären
Preiseffekte als auch die kumulierten Preiseffekte in einer verflochtenen
Wirtschaft dargestellt. Je nach der Wettbewerbsintensität und den
Kostenüberwälzungsmöglichkeiten kommt es sektoral unterschiedlich zu
Preiserhöhungen oder Gewinnrückgängen, die entweder direkt über Investi¬
tionseinschränkungen oder indirekt über einen Rückgang der verfügbaren
Einkommen einen negativen gesamtwirtschaf11 ichen Impuls auslösen. Das
bedeutet, daß in einzelnen energieintensiven Branchen bei Einführung einer
PEA ab einem bestimmten Niveau ein trade-off zwischen ökologischen Vor¬
teilen und partiell negativen Beschäftigungswirkungen zu beobachten sein
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