Full text: Umweltpolitik (51)

S02
NOx
CO
C.Hy
Staub
95.000 t
20.000 t
5.000 t
1.400 t
8.000 t
Anders gelagert ist die Frage der Restwassermenge bei Hochdruck-
anlagen (Speicherkraftwerken) in hochalpinen Räumen. Hier spielt
die Restwassermenge im Winter keine oder eine nur unbedeutende
Rolle. Ein Problem der Dotierung von Gletscherbächen existiert im
Sommer. Für die Unterläufe der Flüsse bringt ein Jahresspeicherbe-
trieb sogar eine Verbesserung der Wasserführung im Winterhalbjahr
mit sich.
5.3.3. Schadstoffemissionen kalorischer Kraftwerke
Für das Jahr 1980 wurden die Emissionen der Anlagen der Elektri-
zitätsversorgungsunternehmen, der Fernheizwerke, der Hütte Linz
und des Fernheizwerkes Mödling VOm Bundesministerium für Ge-
sundheit und Umweltschutz geschätzt. Es ergaben sich hiebei fol-
gende Werte:
Für die Prognose der Emissionen für das Jahr 1990 wurden eine
Reihe von Annahmen getroffen, u. a. 90-prozentige Entschwefelung
der in Betrieb gehenden kohlegefeuerten Kraftwerke, Stillegung
einiger Kraftwerksblöcke, Steigerung des Energieeinsatzes in allen
Werken um etwa 9% gegenüber 1980, Schwefelgehalt von Heizöl
schwer 2% (außer schon jetzt einprozentiges Heizöl verfeuernde
Werke), Nachrüswng einiger Kraftwerke mit Teilentschwefelung,
Geltung der Emissionsgrenzwerte und Brennstoffregelungen der
2. Durchführungsverordnung zum Dampfkessel-Emissionsgesetz für
Alt- und Neuanlagen.
Für 1995 wurden gegenüber 1990 folgende Annahmen getroffen:
Schwefelgehalt in Heizöl schwer beträgt maximal 1%, der Energie-
einsatz in Kraftwerken liegt nur unwesentlich höher als 1990, Tech-
nologien Zur Stickoxidminderung auf 200 mg/rn) im Abgas werden in
Neuanlagen und in einem Teil der Altanlagen angewendet.
130
        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.