Full text: Industriestruktur und -entwicklung in den österreichischen Bundesländern 1970 - 1988 (47)

11 Nominelle Daten können bei einem feist 20-Jahre-Vergleich durch die deutlich unterschied!ichen Inflationsraten in verschiedenen Perioden bekanntermaßen stark verzerrt werden. Die Deflationierung mit einem Preisindex ist auch nur eine Notlösung, da die unterschiedliche Preisentwicklung bei Investitionen nach Bundesländern und Branchengruppen nicht erfaßt wird, da es nur einen Index der Bruttoanlageinvestitionen laut VGR gibt. Trotzdem erscheint dieser Index zur Bereinigung von Inflationsraten als relativ am besten geeignet. Überwiegend wurde das arithmetische Mittel der Jahreswerte in den gewählten Perioden als Maßzahl gewählt, das trotz seiner statistischen Einfachheit ziemlich gut für einen Periodenvergleich geeignet ist. Dort, wo die Kontinui¬ tät des Verlaufs stärker ausgeprägt ist (Beschäftigungsentwicklung), wurde die Reihe der jährlichen Daten verwendet und indiziert. Die Daten des statistischen Zentralamtes zur Industriestatistik liegen in der derzeitigen Gliederung erst seit 1969 vor und ein hohes Maß ein Zuverlässig¬ keit ist erst ab 1970 gegeben. Für die Entwicklung der Arbeitsproduktivität (2) wurden die Daten für plausibel erscheinende Eckjahre des ungefähren Konjunkturverlaufs 1974, 1980, 1981, 1986 und die beiden letzten, derzeit in der Industriestatistik zur Verfügung stehenden Jahre 1987 und 1988 herangezo¬ gen und eine Reihung vorgenommen. Ungefähr ein Drittel der Branchendaten der Industrie auf Bundesländerebene unterliegen entweder während der gesamten betrachteten Periode (1970-1988) oder eines Teiles davon der Geheimhaltung (3).

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.