Full text: Arbeitszeitverkürzung (31)

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Ergebnisse ausländischer Untersuchungen
Im Anhang wird ein Überblick über einige jener Modellrechnungen, die
während der letzten Jahre in westeuropäischen Ländern erstellt und
diskutiert wurden, geboten.
Wie fällt eine Gegenüberstellung der Ergebnisse der Studie des Beirats
für ViirtschalLs- uno Sozialfragen (siehe dazu auch Abschnitt 2; Dokumente
Österreich) mit jenen der im Ausland durchgeführten aus? Berechnungen
mit Modellen, die einen ähnlichen Aufbau wie das für die Beiratsstudie
herangezogene IHS-Modell (siehe Anhang) besitzen, führen zu Resultaten,
welche in dieselbe Richtung weisen: Verkürzungen der Wochenarbeitszeit in
gemäßigtem Ausmaß (Reduktion von 4o auf 38 Stunden oder stufenweiser
Übergang auf die 35~S tunden~Woche) und unter Verzicht auf vollen Lohn¬
ausgleich bewirken demnach positive Beschäftigungseffekte, geringfügige
Wachstumseinbußen und eine leichte Beschleunigung der Inflation, jeweils
im Vergleich mit der voraussichtlichen Entwicklung ohne Arbeitszeit¬
verkürzung,
Für Österreich ~ infolge der engen Außenhandelsverflechtung - von be¬
sonderem Interesse sind die Resultate einer Studie des Deutschen Instituts
für Wirtschaftsforschung (MW-Modell: siehe Anhang). Der Beirat gelangte
aufgrund der ModellSimulation zu dem Ergebnis, daß mittelfristig - je
nach Annahmen - 4o bis 7o Prozent der Arbeitszeitverkürzung in positive
Beschäftigungseffekte, dh entweder Einstellung zusätzlicher Arbeits¬
kräfte oder Verhindern von Kündigungen, umgesetzt werden. Das DIW schätzt,
daß 3o bis 5o Prozent der Arbeitszeitverkürzung durch positive Beschäftigungs
effekte absorbiert werden.
In bezug auf das Sozialprodukt rechnet der Beirat mit einer mittel¬
fristigen Abweichung gegenüber der Basislösung ohne Arbeitszeitverkürzung
        

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