Full text: Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen in der EU und Österreich (2)

Kurzfassung KURZFASSUNG Allgemeine Informationen zum Projekt In dieser Studie werden die Auswirkungen der Liberalisierung und Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen auf Beschäftigungsverhältnisse und Arbeitsbedingungen analysiert. Ziel ist es gemeinsame Trends im Hinblick auf Veränderungen des Beschäf- tigungsvolumens und der Art der Beschäftigung, sowie Auswirkungen auf die Einkom- men, Arbeitszeit, Arbeitsbedingungen und auf die Interessenvertretung zu identifizieren. Zur Bearbeitung dieser Fragestellungen wurden österreichische und internationale Fallstudien für ausgewählte Sektoren erarbeitet: Eisenbahnen: Österreich, Deutschland, Schweden Postdienste: Österreich, Deutschland, Schweden Wasser: Österreich, Deutschland, Schweden Elektrizität: Österreich, Großbritannien, Schweden Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV): Österreich, Großbritannien, Schweden Österreich Die österreichischen Fallstudien beziehen sich sowohl auf statistisches Zahlenmaterial als auch auf Geschäftsberichte, Literatur und auf Interviews mit Betriebsräten und PersonalvertreterInnen in betroffenen Unternehmen. Aufgrund des Mangels an beste- henden Untersuchungen und der Beschränktheit des Projektumfanges besitzt der öster- reichische Teil der Studie einen stark explorativen Charakter. Internationale Fallstudien Die internationalen Fallstudien beruhen auf einer umfassenden Auswertung der vorhan- denen Literatur und auf der Analyse des vorfindbaren Datenmaterials. Die Frage- stellungen dieses Projekts sind jedoch für viele Branchen und die meisten Länder noch wenig aufgearbeitet. Dadurch sind den Analysen des internationalen Teils, die sich aufgrund des Projektumfangs fast ausschließlich auf Sekundäranalysen beschränken mussten, Grenzen gesetzt. Meist mussten sehr verstreute, oftmals nur bedingt kompa- tible Materialien und Studien zusammengeführt und aufbereitet werden. Zusätzlich zur Literaturrecherche und Sekundäranalyse von Statistiken und Studien war es daher notwendig, ExpertInnen und Organisationen in den jeweiligen Ländern zu kontaktieren, um an zusätzliche Informationen, graue Literatur und Einschätzungen der Lage zu kommen. 1

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