Full text: Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen in der EU und Österreich (2)

Studie ________________________________________________________________________________________ 
die Zahl 1.500, nach PLS RAMBOLL stieg seit 1995 die Zahl bei den privaten Postan-
bietern (Competing Postal Operators) von 14.867 auf 16.114 (ein plus von knapp 
1.250). 
Tabelle 5-1: Beschäftigungsentwicklung im Sektor Postdienste nach SEKO 
1985 54 000  
1990 57.000  
1993 Posten AB: 50.000  City Mail: 250 
1998 Posten AB: 42.000  City Mail: 750 
2002 Posten AB 39.000 City Mail: 1.100 
Quelle: SEKO (2003). 
Tabelle 5-2: Beschäftigungsentwicklung im Sektor Postdienste nach PWC bzw. PLS RAMBOLL 
 PWC PLS RAMBOLL 
1990 64.223  
1995 51.507  
Reduktion in % (-19,8%)  
1996  55.722 
1997  53.178 
1998  51.793 
1999  50.174 
2000  49.986 
Reduktion 1995-2000 in %  -10,29% 
Quellen: PWC (1997), PLS RAMBOLL (2003). 
Mehrere Quellen betonen, dass auch in den nächsten Jahren von einer Reduktion der 
Beschäftigung auszugehen ist, da etwa Posten AB entschieden habe, finanzielle Dienst-
leistungen aufzugeben, sowie weitere Postämter zu schließen (EIRO 2000). 
Wie schon in anderen Unternehmen dargestellt, wurde anscheinend auch bei Posten AB 
eine betriebseigene Arbeitsvermittlungs- und Weiterbildungsinstitution (Posten Futu-
rum) geschaffen, die die ‚Employability’ und den Marktwert der überzähligen Beschäf-
tigten sichern soll (CSR 2002). 
5.2.2. Veränderung der Arbeitsbedingungen und Gründe für den Beschäftigungsabbau 
SEKO betont, dass der wachsende Kostendruck durch die Liberalisierung des Post-
marktes eine wesentliche Ursache für den fortschreitenden Personalabbau darstellt. Dies 
geht Hand in Hand mit Veränderungen der Arbeitsbedingungen und Arbeitsorganisa-
tion. So erfolgt eine Dezentralisierung von Aufgaben, der eine verschärfte Kontrolle 
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