120 und 225 Gramm CO2/km
zahlen weiterhin den derzeitigen
Normaltarif von acht Pfund.Voll
erwischt es Autos in der dritten
Kategorie:KFZmitmehr als 225
GrammCO2/km oder einemHu-
braum von 3.000 cc (v.a. SUV
und Pick-up-Fahrzeuge) müssen
stattliche 25 Pfund für eine Fahrt
in dieLondonerCity zahlen.Ver-
schärft wird dies noch dadurch,
dass Bewohner der Londoner
City für diese Kategorie keine
Mautbefreiung bekommen. Ken
Livingston zielt damit voll auf
reiche Stadtbewohner mit
schweren und abgasstarken Au-
tos („chelsea tractors“). Die
FirmaPorschedrohte auch schon
rechtliche Schritte gegen Lon-
don an. Transport for London:
http://www.tfl.gov.uk/corporate/
p r o j e c t s a n d s c h e -
mes/roadsandpublicspaces/7411
.aspx FG
RAUMORDNUNG
EINKAUFSZENTREN
IM GRÜNEN
Rechnungshof-Bericht zeigt
Raumordnungsdefizit in den
Bundesländern auf.
 Der Rückgang der „fußläufi-
gen Nahversorgung“ in Stadt-
zentren und ländlichenRegionen
durch die zunehmenden Groß-
Einkaufszentren wird von den
verantwortlichen Ländern taten-
los toleriert. Dies geht aus einem
Rechnungshofbericht über Ein-
Im Lebensmittelbereich werden eine Vielzahl von
Marken- und Gütezeichen verwendet. Was sagen die-
se Zeichen über Produkt- und Herstellungsqualität
aus? Welche Kriterien liegen den Zeichen zugrunde?
Ist etwa wirklich „Natur“ drin, wo „Natur“ drauf
steht? Kann ich als KonsumentIn die Aussagekraft
solcher Angaben überhaupt beurteilen? Den
Überblick über die Vielzahl der Güte- und Markenzei-
chen hat wohl kaum jemand. Die Broschüre „Gütezei-
chen für Lebensmittel – Produktkennzeichnungen
am Lebensmittelsektor“
gibt einen kompakten
Überblick und erklärt, was
hinter den Gütezeichen
steckt, wer sie vergibt, ob
und wie sie kontrolliert
werden. Also zum Beispiel:
welche Produkteigen-
schaften oder Produkti-
onsrichtlinien werden
durch die Zeichen garan-
tiert, wie sieht es mit deren
Einhaltung, etwa Her-
kunftsangaben, aus? Die
Broschüre kann bei der AK
Salzburg kostenlos bestellt
werden. Tel.: 0662/8687-
157 LEI
kaufszentren in Kärnten, Oberö-
sterreich, Salzburg und der Stei-
ermark hervor, der im Jänner
2008 im Nationalrat behandelt
wurde.
Nüchterne Bestandsaufnah-
me der Prüfer: Kein Bundesland
hat steuerliche Maßnahmen (z.
B. Verkehrsanschlussabgabe,
Lenkungsabgaben) gegen die
Errichtung von großen Ein-
kaufszentren gesetzt. Zur Ver-
hängung von raumordnungspo-
litischen Auflagen fehlt es viel-
fach sogar an den notwendigen
Datenerhebungen. Obwohl seit
NACHRICHTEN
SEITE 8 WIRTSCHAFT & UMWELT 1/2008
Gletscher im Klimawandel
Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
geht davon aus, dass nur nur sieben Prozent der österreichi-
schen Eisflächen die Jahrhundertwende 2100 überstehenwer-
den. Bis 2050 dürfe 50Prozent der heimischen Gletscher-
fläche verschwunden sein. www.zamg.ac.at
Elektroaltgeräte
Die ÖsterreicherInnen sammeln pro Kopf und Jahr 8,41 Kilo-
grammElektroschrott. Das istmehr als doppelt so viel wie die
EU verlangt. Der Großteil der Altgeräte kannwieder genutzt
werden. http://www.eak-austria.at www.drz-wien.at
Mobilfunk-Streit: Krebs durch Elektrosmog?
TIPPS! LEBENSMITTEL MIT GÜTEZEICHEN
 Der Salzburger Umweltmediziner und
Referent für Umweltmedizin der öster-
reichischen Ärztekammer, Dr. Gert Ober-
feld, weist die Vorwürfe des Forum Mobil-
funk (FMK) zurück und bleibt trotz ge-
richtlicher Klage bei seinem Verdacht,
dass im Wählamt Hausmannstätten süd-
lich von Graz ein C-Netz Mobilfunksender
in Betrieb war. Im Umkreis von 200 Me-
tern um das Wählamt wurden im Rahmen
der wissenschaftlichen Studie des Lan-
des Steiermark signifikante Häufungen
(bis zum Achtfachen), für alle Krebsarten,
festgestellt. Insbesondere waren es
Brustkrebs und Hirntumore. Offizielle
Prüfungen durch das Gesundheits- und
das Verkehrsministerium sollen laut FMK
bereits laufen. HO
www.wirtschaftundumwelt.at
        

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