Full text: Chemie global (3)

Woraus besteht die PET-Flasche? Die Umweltberatung hat im Auf-
trag der AK Wien mit Unterstützung der Stadt Wien und Wiener 
Umweltanwaltschaft Studien zu drei exemplarischen Substanzen 
bewertet: Acetaldehyd, Antimon, Bisphenol A – sie kommen in Ge-
tränke-Plastikflaschen und Getränkedosen vor. 
ebensmittelverpa-
ckungen sollten die 
verpackten Produkte vor 
äußeren Einflüssen schüt-
zen und ihre Qualität nicht 
beeinflussen. Bei Verpa-
ckungsbestandteilen aus 
Kunststoff gibt es zuneh-
mend Bedenken gegenü-
ber gesundheitsrelevanten 
Stoffen, die aus der Verpa-
ckung in das Lebensmittel 
übergehen können. Diese 
Bedenken bestehen aber 
nicht nur gegenüber Verpa-
ckungen, sondern gegenüber 
Kunststoffen generell, mit 
denen wir im Alltag in Kon-
takt kommen. 
Zum anderen haben die 
Marktentwicklungen bei 
Getränkeverpackungen 
den Anstoß zu dieser Stu-
die gegeben: Glas steht als 
Packstoff unter Druck. Glas-
flaschen werden zunehmend 
durch PET-Flaschen, aber 
auch durch Gebinde mit 
Innenbeschichtungen aus 
Kunststoff (Getränkedosen, 
Verbundkarton) verdrängt.
Der Studie liegen keine 
eigenen Erhebungen zu-
grunde. Sie sollte einmal 
die Literatur zu den gesund-
heitsrelevanten Aspekten 
solcher Stoffübergänge aus 
den Getränkeverpackungen 
bewerten. 
WiSSeNSCHAFt
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1)
Die Wirtschaft und Umwelt 
3/96 beschäftigt sich mit den 
Bauern und der Umwelt – da 
ist noch vieles offen …     
„Die Intensivierung und die 
Industrialisierung der Land-
wirtschaft führen auch zu 
Umweltschäden: Nitrat 
und Pestizide durch 
Düngung und Pflanzen-
schutz im Grundwasser 
und in Nahrungsmitteln; 
aus Feldern ange-
schwemmte Nährstoffe 
in Oberflächengewässern, 
Schwermetalle durch Dün-
gung im Boden; Methan und 
Ammoniak durch massive 
Tierhaltung in der Atmo-
sphäre; schädliche Futtermit-
telreste im Fleisch; Boden-
verdichtung, Bodenerosion 
und Zerstörung natürlicher 
Lebensräume […] Bisher 
scheiterten alle Versuche, den 
Bauern ähnlich wie Gewerbe-
treibenden Umweltauflagen 
zu machen. Das Verursacher-
prinzip wird umgekehrt: Bringt 
etwa die Beschränkung des 
Düngemitteleinsatzes aus 
Umweltschutzgründen für 
einen Bauern wirtschaftliche 
Einbußen, stehen ihm Ent-
schädigungen zu. Ein unhalt-
barer Zustand. Möglich wäre 
allerdings die Kombination 
einer Neuorientierung der För-
derpolitik mit Umweltabga-
ben. Konkret sollte nicht mehr 
die Produktion von Über-
schüssen gefördert werden. 
Zu fördern wären die Bauern 
dafür, dass sie den Boden 
möglichst umweltschonend 
bewirtschaften.“  tr
Vor 15 JAHreN
bAUern Und
Umwelt
27 Personennahverkehr zwischen Libe-
ralisierung und Daseinsvorsorge – 2. 
Ergänzungsband zur Materialien-
sammlung, 2006
28 Weichenstellung für Europas Bahnen – 
Wem nützt der Wettbewerb? 
Tagungsband, 2006
29 LKW-Roadpricing abseits der 
Autobahn – Machbarkeit und Aus-
wirkungen einer LKW-Maut am 
unterrangigen Straßennetz.  
Tagungsband, 2006
30 LKW-Roadpricing  – Trends und Aus-
baumöglichkeiten, 2006
31 Legal – Illegal – Egal?  – Probleme 
und Kontrollen im Straßengüterver-
kehr und auf der Donau,  
Tagungsband, 2007
32 Aktuelle Verkehrsentwicklung im 
grenzüberschreitenden Güterverkehr 
Analyse Verkehrsmarkt 2005, 2007
 33  Neue Herausforderungen in der eu-
ropäischen Luftfahrt Tagungsband, 
2007 
 34  Neue Aus- und Weiterbildungsstan-
dards für Bus- und LKW-LenkerInnen. 
Was kommt auf LenkerInnen, Unter-
nehmerInnen, AusbildnerInnen und 
PrüferInnen zu?  Tagungsband, 2008 
35 LKW-Maut für die Umwelt? Hand-
lungsspielräume und Strategien 
im EU-Kontext auf dem Prüfstand, 
Tagungsband, Franz Greil (Hrsg.), 
2009
36 Regionale Arbeitsweg-Barrieren 
in der Ostregion. Auswertung der 
Online-Umfrage „Pendler/in am 
Wort“. Thomas Hader, 2009
37 Privatisierung der Verkehrs-
infrastruktur. Erfahrungen 
mit Public Private Partnership  
(PPP) in Österreich und  
Europa. Tagungsband, 2009
38 Leitfaden für Ausschreibungen im 
öffentlichen Verkehr.  Qualitäts- 
und Sozialkriterien. Anna  
Daimler, Doris Unfried. Studie,  
2009
39 Arbeitsweg-Barrieren in der Ostre-
gion Geschlechtsspezifische und 
Soziale Hindernisse Auswertung 
der Online Umfrage „Pendler/in am 
Wort“ Thomas Hader, 2009
40 LKW-Stellplatzbedarf im hochran-
gigen österreichischen Straßennetz 
Österr. Institut für Raumplanung, 
2010
41 PendlerInnen und Infrastruktur-
Ausbau in der Ostregion Ergebnisse 
der AK-Befragung 2009/2010 
Thomas Hader, 2010
42 Mangelware LKW-Parkplatz. 
Perspektiven und Lösungen für den 
Arbeitsplatz Autobahn. 
Tagungsband, 2010
43 Tourismus in Österreich 2011: 
mit einer Sonderauswertung des 
Österreichischen Arbeitsklimaindex 
Kai Biehl, Rudolf Kaske (Hrsg.), 
2011
44 Lkw-Geschwindigkeitsverhalten auf 
Autobahnen: Erhebung und Analyse 
der Lkw-Geschwindigkeiten auf 
ausgewählten Streckenabschnitten 
österreichischer Autobahnen. Stu-
die, 2011 
Außerdem: Endstation Trennung, Ein 
 Memorandum der AK und der GdE 
zur Trennungsdiskussion bei den 
ÖBB, 2001 
Ak studienreihe: Verkehr und infrastruktur
L
der stoff aus dem 
die pet-flaschen sind 
bestellung als Hardcopy unter wirtschaft.umwelt@akwien.at
Ökologie aus 1996      
Das Ökologieinstitut kritisierte 
schon 1996 die Verpackungs-
verordnung. Zurecht, denn heute 
gibt es noch mehr Einweg.
 www.ak-umwelt.atSeite 34  Wirtschaft & UmWelt  3/2011
        

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