Appetit auf Klimaschutz?   
Klimafreundliche Rezepte mit heimischen Bio-Zutaten der 
Saison für das ganze Jahr gibt es im Kochbuch „Aufgedeckt! 
Appetit auf Klimaschutz“ bei: www.umweltberatung.at  www.
rezepte.umweltberatung.at
 www.ak-umwelt.atSeite 8  Wirtschaft & UmWelt  3/2011
lichen Raum und verursacht 
den Gemeinden Mehrkosten. 
Erstmals wurden für die 
Schweiz die durch Littering 
im öffentlichen Raum und in 
öffentlichen Verkehrsmitteln 
verursachten Reinigungsko-
sten systematisch erhoben. Die 
Berechnungen basieren auf 
einer repräsentativen Erhebung 
in 40 Gemeinden im Zeitraum 
von Juni bis September 2010 
bzw. auf Auskünften von neun 
öffentlichen Verkehrsbetrie-
ben. Von den Gesamtkosten 
entfallen etwa 150 Millionen 
Euro auf die Gemeinden und 
rund 40 Millionen Euro auf 
den öffentlichen Verkehr. Die 
Hauptfraktionen Take-away-
Verpackungen, Getränkebe-
hältnisse, Zeitungen und Flyer 
sowie Zigaretten verursachen 
den überwiegenden Teil der 
Kosten. www.bafu.admin.ch 
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GeNteCH-HoNiG
nUr mit prüfUng 
Und ZUlAssUng
Laut EuGH-Urteil (C-
442/09) braucht gen-
technisch kontaminierter 
Honig eine Zulassung.
Experten sehen das EuGH-
Urteil zu Gentech-Honig (C-
442/09) als schallende Ohr-
feige für die EU-Kommission. 
Denn die lasse nichts unver-
sucht, um der Gentechnik zum 
Durchbruch zu verhelfen. Vor 
kurzem hat die Kommission 
den Grenzwert für gentech-
nische Verunreinigungen in 
Futtermitteln auf 0,1 Prozent 
erhöht. Demnächst soll das 
auch für Saatgut kommen, um 
von der bisher geltenden Null-
toleranzgrenze wegzukom-
men. Auch im Verfahren hat 
die Kommission argumentiert, 
dass der streitgegenständliche 
Honig, der Pollen des Gentech-
Maises MON 810 enthält, kei-
ner Zulassung bedürfe, weil 
der Pollen unbeabsichtigt und 
ohne menschliches Zutun in 
den Honig gelangt sei. Dem 
hat der Gerichtshof nun einen 
Riegel vorgeschoben. MON 
810 hat nur eine Zulassung für 
die Verwendung in Futtermit-
teln und einigen bestimmten 
Lebensmittel, nicht aber 
für Honig. Dass vorab eine 
Sicherheitsüberprüfung und 
eine gentechnische Zulassung 
als Lebensmittel nötig sind, 
könnte dazu führen, dass bis 
zu 30 Prozent des in Europa 
erzeugten Honigs aus den Re-
galen genommen werden muss. 
Honig aus Drittländern – vor 
allem aus Amerika – könnte 
völlig verschwinden. Denn 
dort kommt Gentechnik in der 
Landwirtschaft viel häufiger 
vor. Laut einem Medienbericht 
sehen die großen Lebensmit-
telhandelsketten SPAR und 
REWE ihre Produkte nicht 
betroffen. Nur 50 Prozent des 
in Österreich konsumierten Ho-
nigs stammen aus inländischer 
Produktion. ho
SoZiAlpArtNer 
mehrweg Und 
wettbewerb
Vorschläge der Sozialpart-
ner zur Verbesserung der 
ökologischen Performance 
von Getränkeverpa-
ckungen. 
eNerGie: Viele Gute tippS
gAspreisrechner
Laut AK sind die Gaspreise in Österreich schon seit 
Jahren zu hoch. Die Versorger geben die Senkung 
der Großhandelspreise nicht oder nur zögerlich, 
Erhöhungen hingegen schnell an die KonsumentInnen 
weiter. Die AK sieht sich durch die aktuellen Razzien 
der EU-Kommission wegen des Verdachts auf Kar-
tellabsprachen bestätigt. Die jüngsten Gaspreiserhö-
hungen verursachen pro Familie im Jahr 160 Euro an 
Mehrkosten.  Die AK verlangt ein Ende der Bindung 
des Gaspreises an den Ölpreis. Als Sofortmaßnahme 
sollen die Versorger günstigeres Gas, das nicht an 
den Ölpreis gekoppelt ist, zukaufen. Persönlich kann 
man beim Kochen und Heizen sparen – siehe: www.
arbeiterkammer.at/bilder/d46/Energiesparbroschure.
pdf – bzw. mit dem Gaspreisrechner den günstigsten 
Anbieter aussuchen: www.arbeiterkammer.at/rech-
ner.htm  LeI
NACHRiCHteN
Bericht MONE 2011
NACHHAltiGe 
eNtwiCkluNG
Der Monitoring-Bericht 
Nachhaltiger Entwicklung 
(MONE) 2011 liegt vor: 
Positive Trends gibt es 
bei Lebenserwartung, 
Bildung, Forschung, 
Kultur, Einbrüche bei Ar-
beitslosenquote, BIP und 
Kaufkraft. Ressourcen- 
und Flächenverbrauch 
oder Emissionen steigen 
weiter. www.nachhaltig-
keit.at  ho f
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Wirtschaft & Umwelt ist umgezogen!
Sie finden uns im Web nun unter der neuen  
Adresse: www.ak-umwelt.at
        

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