Full text: infobrief eu & international - Juni 2011 (3)

6  infobrief eu & international  Ausgabe 3 | Juni 2011
   wien.arbeiterkammer.at
 
der EU-Indien Verhandlungen im 
Straßburger Plenum im April 2011 
zeigt: das EU Parlament unterstützt 
den Kurs der EU-Kommission keines-
falls einhellig.20
Die Herausforderung emanzipatori-
scher Kräfte in Europa wird es sein, 
diesen Widerstand aufrecht zu erhal-
ten und auszubauen. Dabei sollten 
sie die Schockwellen nutzen, die der 
jüngste Korruptionsskandal im Eu-
ropaparlament geschlagen hat und 
den politisch-industriellen Komplex 
in der europäischen Handelspolitik 
weiter delegitimieren.
Pia Eberhardt n Mitarbeiterin bei 
Corporate Europe Observatory
pia@corporateeurope.org
»
10)  Europäische Kommission (2007): Das 
Globale Europa – Eine starke Partner-
schaft zur Öffnung der Märkte für euro-
päische Exporteure, Brüssel, 18.4.2007, 
KOM(2007) 183 endg., S. 2, 7.
11)  Die Kommission verbreitet die Erfolge 
ihrer Marktzugangsstrategie in ihrem 
Marktzugangs-Newslettern, siehe http://
ec.europa.eu/trade/creating-opportuni-
ties/trade-topics/market-access/ (abgeru-
fen am 25.05.2011).
12)  Eurocommerce, Eurocommerce Draft 
Action Plan. Briefing to the Steering Com-
mittee of 20/11/2009, S. 25f.
13)  Interview mit Ralph Kamphöner, Seni-
orberater für internationalen Handel bei 
EuroCommerce, Brüssel, 07.04.2010.
14)  Wiedmann (Metro), Market Acces Sym-
posium “Opening Borders to Business”. 
Distribution services, Vortrag beim Market 
Acces Symposium “Opening Borders to 
Business”, Paris, 27.11.2008.
15)  Wissel, Die Transnationalisierung von 
Herrschaftsverhältnissen. Zur Aktualität 
von Nikos Poulantzas' Staatstheorie, 
2007.
16)  Ein Beispiel ist ein Brief des ehemaligen 
EU-Handelskommissars Peter Mandelson 
an BusinessEurope vom 18. März 2008. 
In einer handschriftlichen Notiz forderte 
Mandelson den Verband auf, die in den 
Verhandlungen umstrittene Frage der 
Zollreduktion im Güterhandel und die Öff-
nung der Dienstleistungsmärkte mit der 
Confederation of Indian Industries (CII) 
zu diskutieren.
17)  Im März 2009 forderte der damalige Ge-
neraldirektor der Generaldirektion Handel 
den NASSCOM Vorsitzenden auf, die öko-
nomische Elite in Indien stärker für die 
Freihandelsverhandlungen mit der EU zu 
mobilisieren und “starke Botschaften an 
seine Gesprächspartner in der indischen 
Regierung zu übermitteln”.
18)  Roundtable on EU-India Partnership, 
address by Chief Guest Ambassador  
Smadja, 01.11.2010, http://ec.europa.
eu/delegations/india/press_corner/
all_news/news/2010/20101101_en.htm 
(abgerufen am 25.05.2011).
19)  http://www.tni.org/article/eu-india-fta-
will-harm-indian-development-meps-
open-letter-eu-trade-commissioner 
(abgerufen am 26.05.2011).
20)  Pressemitteilung der Europa-Abge-
ordneten Ska Keller, EU-Freihandels-
abkommen mit Indien: Parlament 
gespalten – Generika-Produkte blei-
ben außen vor, http://www.ska-
keller.de/index.php?option=com_
k2&view=item&id=327:eu-freihan-
delsabkommen-mit-indien-parlament-
gespalten-generika-produkte-bleiben-
au%C3%9Fen-vor&Itemid=27&lang=de 
(abgerufen am 26.05.2011).
Freihandelsverhandlungen mit Indien
Mehr zum Thema
Die Fesseln des EU-Indien  
Freihandelsabkommens  – Studie 
über die Folgen des geplanten  
Abkommens:   
http://www2.weed-online.org/uploads/
eed_weed_studie_eu_indien_frei-
handelsabkommen_mit_spenden-
anzeige.pdf
Trade Invaders – Studie zum 
Einfluss der Konzernlobbies auf die EU-
Indien Verhandlungen: http://www.cor-
porateeurope.org/global-europe/con-
tent/2010/09/eu-india-trade-invaders
Trade Invaders – Kurzfilm über den 
Einfluss der Konzernlobbies  
auf die Verhandlungen: http://www.
youtube.com/watch?v=C26Woxhuavk
How big business is driving 
the EU-India free trade negotiations
TRADE
INVADERS
AIDS AktivistInnen protestieren gegen das EU-Indien  
Freihandelsabkommen, März 2010, www.msfaccess.org
        

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