Full text: infobrief eu & international - Oktober 2013 (4)

26  infobrief eu & international  Ausgabe 4 | Oktober 2013 
   wien.arbeiterkammer.at
 
Buchbesprechung
Gekaufte Zeit
Defensiv oder offensiv aus 
der europäischen Krise?
In der Finanzkrise, die Europa seit 
2008 erschüttert, kulminiert eine 
tiefgreifende Krise des demokrati-
schen Kapitalismus. Sie begann laut 
Streeck schon in den 1970er Jahren, 
als die Kapitalseite aus dem sozial-
staatlichen Konsens ausbrach und ihr 
Projekt der Liberalisierung der Märk-
te startete. Negative soziale und 
wirtschaftliche Folgen des neolibe-
ralen Projekts für die Lohnabhängi-
gen wurden immer wieder verschlei-
ert: Zunächst durch die Inflation der 
1970er Jahre, dann durch die Zunah-
me der Staatsverschuldung in den 
1980er Jahren und schließlich durch 
die enorme Ausweitung der Privat-
verschuldung. Doch in der Finanzkri-
se sind diese Strategien an ihr Ende 
gelangt.
Streeck fasst das neoliberale Projekt 
der wirtschaftlichen und politischen 
Dominanz von Märkten und Rentiers 
gegenüber Sozialstaat, Demokra-
tie und Lohnabhängigen gekonnt in 
groben Zügen zusammen und ver-
sieht es auch mit dem Namen ihres 
ideologischen Paten: Friedrich August 
von Hayek schwebte ein Kapitalismus 
vor, der nicht begrenzt von demo-
kratischen Strukturen, einem Sozi-
alsystem oder der Idee von sozialer 
Gerechtigkeit wäre. Streeck sieht das 
Hayeksche Projekt im Agieren der Eu-
ropäischen Union in der Finanzkrise 
umgesetzt: Im Mittelpunkt steht die 
Liberalisierung der Märkte, beginnend 
mit dem Projekt des Binnenmarktes 
und kulminierend in der Liberalisie-
rung von Banken und Finanzaktivi-
täten. Die gewachsenen demokra-
tischen Entscheidungsstrukturen in 
den Nationalstaaten werden immer 
mehr mit Hilfe strenger europäischer 
Vorgaben für den Staatshaushalt 
durch Stabilitätspakt, Sixpack, Two-
pack, Fiskalpakt usw. ausgehebelt. 
Seine Analyse der wirtschaftlichen 
Entwicklung in Europa endet mit 
einem geballten Resümee des 
Wolfgang Streeck hat mit seinem Buch „Gekaufte Zeit – Die vertagte Krise des demokrati-
schen Kapitalismus“ eine wichtige Krisenanalyse des demokratischen Kapitalismus mit besonderem 
Fokus auf die Krise in Europa vorgelegt. Seine Analyse überzeugt, sein Plädoyer für das Ende des Euro 
als Mittel zur Überwindung der neoliberalen Zwangsjacke ist mit Recht umstritten. Markus Marterbauer
Streeck bezeichnet  
den Euro als „frivoles 
Projekt“ und plädiert für 
eine Rückkehr zu einem 
geordneten System  
flexibler Wechselkurse 
in Europa. 
1)  http://www.spiegel.de/wirtschaft/wolfgang-
muenchau-die-euro-zone-steht-vor-dem-
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Impressum: Herausgeber und Medieninhaber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, 1040 Wien, Prinz Eugen Strasse 20-22 • 
Redaktion: Elisabeth Beer, Éva Dessewffy, Lukas Oberndorfer, Iris Strutzmann Norbert Templ, Valentin Wedl • Kontakt: 
Lukas Oberndorfer (lukas.oberndorfer@akwien.at) Layout und Satz: Julia Stern • Verlags- und Herstellungsort: Wien • 
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Editorial
Liebe Les rin! Lieber Leser!
Vor Ihnen liegt doppelt Neues. 
 Durch professionelles Layo t 
erscheinen wir in neuem Gewand. 
Auch inhaltlich haben wir uns 
bemüht, die internationalen Bren -
pu kte durch neue Formate besser 
zu fokussieren: Langbeiträge als 
Raum für grundlegen e Analysen. 
Damit starten Markus Marterbauer 
und Lukas Ob rndorfer. Ersterer 
zeigt auf, dass simultanes Kon-
solidieren die EU in de  nächst  
Abschwung führen könnte. Zweiterer 
setzt sich mit dem Monti-Bericht – 
dem Versuch eines neuen Konsenses 
für eine angebotseitige Binnen-
marktpolitik – auseinander. Produk-
tion von Konsens u d Dissens darin 
spielen Bücher eine wichtig  Rolle. 
Daher eröffnen wir mi  zwei Rezensi-
onen eine neue Rubrik: Die Buchbe-
spre ung. Die beka nten Stärken 
unserer Zeitschrift bleiben erhal-
ten: aktuelle Themen informativ & 
prägnant aufbereitet. Das zeigen 
Elisabeth Beer, Norb rt Templ, Iris 
Strutzmann, Walter Sauer & Susan 
Leather mit ihren B iträgen zu 
I vestitionsschutzabkommen, 
Wachs umshindernissen, Handels-
politik (EU – Kanada) und HIV/Aids. 
Ebenso s tzt Claudia Schürz unseren 
China-Schwerpunkt fort. Diesmal: 
WanderarbeiterInnen.
 Ihr AK Redaktio steam
Seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise ist es  
der EU gelungen, durch pragmatisch  Notfallmaßnahmen das  
Banken system, di  Konjunktur und den Markt für Staatsschuld-
verschreibungen zu stabilisieren, jedo h sind die grundlegenden  
Probleme nicht bewältigt. 
Europas Wirtschaft
A einer entsc idenden 
Weggabelung
Die weitere Konjunkturentwicklung 
hängt davon ab, ob die von Asien 
ausgehenden Auftriebskräfte oder 
die Dämpfung durch die simultane 
Budgetko solidierung in der EU stär-
ker wirken. Die Bewältigung der ho-
hen Staatsschulden bleibt ein zent-
rales Thema, für dessen B wältigung 
unkonventionelle Ansätze notwendig 
sind.
EU-Wirtschaftspolitik schafft 
Stabilisieru g n Die wirtschaftliche 
Krise hat in der Europäisch n Uni-
on in den letzten Wochen ihr drittes 
Stadium erreicht:
 
n Die Krise ging zunächst in d n 
Jahren 2007 und 2008 vo  d n 
Finanzmärkten und Banken us, 
das weltweite Finanzsystem ge-
riet mehrmals an den Rand des 
Zusamm nbruchs.
n Dadurch wurde von Mitte 2008 
bis Mitte 2009 ein tiefer Einbruch 
der Realwirtschaft ausgelöst. Das 
Bruttoinlandsprodukt ging 2009 
real um 4,2% zurück, die saison-
bereinigte Zahl der Arbeitslosen 
stieg vom Tiefstand im Frühjahr 
2008 bis Mai 2010 von 16 Mio auf 
23 Mio.
n Als Folge des durch den finanz- 
und realwirtschaftlichen Einbruch 
ntstandenen Ausfalls an Steu-
ereinnahmen und der zusätzli-
chen Staatsausgaben entwickelte 
sich ab dem Frühjahr 2010 eine 
Staatsschuldenkrise.
Die EU-Politik hat ie Krisenzeichen 
in allen drei Stadien spät erkannt, 
sie hat – bedingt durch langwierige 
Entscheidungsprozesse, vor allem 
aber geprägt durch ein neoliberales 
Weltbild, das den Märkten Effizienz 
zuspricht und staatliche Eingriffe für 
falsch hält – mit Zögern und Zaudern 
reagiert. Dennoch ist es schließlich 
in jed m Stadium der Krise gelun-
gen, durch Notfallmaßnahmen eine 
Stabilisierung zu erreichen:
Europas Wirtschaft 1
Die faktische Macht  
multinationaler Unternehmen 6 
Wachstumshemmnisse 9
Analyse des Monti-Berichts 10
EU-Kanada Abkommen 15
China – Illegale im eigenen Land 17
HIV/Aids 18
Kritik des Kapitalismus 20
Die europäische Chance 21
eu& 
internationalinfobrief
Ausgabe 3 | Juni 2010
Aus dem Inhalt 
Impressum: Herausgeber und Medieninhaber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, 1040 Wien, Prinz Eugen Strasse 20-22 • 
Redaktion: Elisabeth Beer, Éva Dessewffy, Lukas Oberndorfer, Iris Strutzmann Norbert Templ, Valentin Wedl • Kontakt: 
Lukas Oberndorfer (lukas.oberndorfer@akwien.at) Layout und Satz: Julia Stern • Verlags- und Herstellungsort: Wien • 
Erscheinungsweise: zweimonatlich • Kostenlose Bestellung unter: http://wien.arbeiterkammer.at/euinfobrief
Editori l
Liebe Leserin! Lieber Leser!Vor Ihnen lie t doppelt Neues.
 Durch profession lles Layout 
erscheinen wir in neuem Gewand. 
Auch inhaltlich hab  wir uns 
bemüht, die internatio alen Brenn-
punkte durch neue Formate besser 
zu fokussi ren: La gbeiträge als 
Raum für grundlegende Analysen. 
D mit starten Markus Marterbauer 
und Lukas Oberndorfer. Ersterer 
zeigt auf, dass simultanes Kon-
solidieren die EU in den nächsten 
Abschwung führen könnte. Zweiterer 
setzt s ch mit dem Monti-Bericht – 
dem Versuch eines neue  Konsenses 
für eine angebotseitige Binnen-
marktpolitik – auseinander. Produk-
tion von Konsens und Diss ns darin 
spielen Bücher eine wichtige Rolle. 
Daher eröffnen wir mit zwei Rezensi-
onen ei e n ue Rubrik: Die Buchbe-
sprech ng. Die bekannt  Stärken 
unserer Zeitschrift bleiben erhal-
ten: aktuelle Themen informativ & 
prägnant aufbereitet. Das z igen 
Elisabeth Be r, Norbert T mpl, Iris 
Strutzmann, Walter Sauer & Susan 
Leather mit ihren Beiträgen zu 
Investitionsschutzabkommen, 
Wachstumshindernissen, H ndels-
politik (EU – Kanada) und HIV/Aids. 
Ebenso setzt Clau ia Schürz unseren 
China-Schwerpunkt fort. Di s al: WanderarbeiterInnen. 
Ihr AK Redaktionsteam
Seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise ist es  
der EU gelungen, durch pragmatisc e Notfallmaßn men das  
Banken system, die Konjunktur und d n Markt für Staatsschuld-
verschreibungen zu stabilisieren, jedoch sind die grundlegenden  
Probleme nicht bewältigt. 
Europas Wirtschaft
A  ei er entsch idenden 
Weg abelung
Die weitere Konjunkturentwicklung 
hängt d von ab, ob die von Asie  
ausgehenden Auftriebskräfte oder 
die Dämpfung durch die simultane 
Budgetkonsolidierung in der EU stär-
ker wirken. Die Bewältigung der o-
hen Staatsschulden bleibt ein zent-
rales Thema, für dessen Bewältigung 
unkonventionelle Ansätz  notwendig 
sind.
EU-Wirtschaftspolitik schafft 
Stabilisierung n Die wirtschaftliche 
 hat in der Europäischen Uni-
o in den letzten Wochen ihr drittes 
Stadium erreicht: 
n Die Krise ging zunächst in den 
Jahren 2007 und 20 8 von den 
Finanzmärkten und Banken aus, 
das weltweite Fi anzsystem ge-
rie  mehrmals n den Rand des 
Zus mmenbruchs.
n Dadurch wurde von Mitt  2008 
bis Mitte 2009 ein iefer Einbruch 
der R alwirtschaft ausgelöst. Das 
Bruttoinlandsprod kt ging 2009 
real um 4,2% zurück, die saison-
ber inigte Zahl der Arbeitslosen 
stieg vom Tiefstand im Frühjahr 
2008 bis Mai 201  von 16 Mio auf 
23 Mio.
n Als Folge des durch den finanz- 
und realwirtschaftlichen Einbruch 
ents ndenen Ausfalls an Steu-
erei nahmen und der zusätzli-
chen St atsausgaben entwickelte 
sich ab dem Frühjahr 2010 eine 
Staatsschuldenkrise.
Die EU-Politik hat die Krisenzeichen 
in allen drei Stadien spät erkannt, 
sie hat – bedingt durch langwierige 
Entscheidungsprozesse, vor allem 
aber geprägt durch ein neoliberales 
Weltbild, das den Märkten Effizienz 
zuspricht und staatliche Eingriffe für 
falsch häl  – mit Zögern und Zaudern 
reagiert. Dennoch ist es schließlich 
in jedem Stadium der Krise gelun-
gen, durch Notfallmaßnahmen eine 
Stabilisierung zu erreichen:
Europas Wirtschaft 
1
Die faktische Macht  multinationaler Unternehmen 6 
Wachstumshemmnisse 
9
Analyse des Monti-Berichts 
10
EU-Kanada Abkommen 
15
China – Illegale im eigenen Land 17
HIV/Aids 
18
Kritik des Kapitalismus 
20
Die europäische Chance 
21
eu& international
i fobri f
Ausgabe 3 | Juni 2010
Aus dem Inhalt 
Imp ressum: Herausgeber und Medieninhaber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, 1040 Wien, Prinz Eugen Strasse 20-22 •  
Redaktion: Elisabeth Beer, Éva Dessewffy, Lukas Oberndorfer, Oliver Prausmüller, Norbert Templ, Alice Wagner, Valentin Wedl • Kontakt: 
Lukas Oberndorfer, Norbert Templ, Alice Wagner • Layout und Satz: Julia Stern • Verlags- und Herstellungsort: Wien • Erschei-
nungsweise: 5 mal jährlich • Kostenlose Bestellung unter: http://wien.arbeiterkammer.at/euinfobrief
Editori l
Lieb  Leserin! Lieber Leser!
Noch einmal v r der Somm r pause 
widmen wir uns den aktuellen 
Brennpunkten der europäi chen 
Poli ik: P. Ebe hardt skizziert die 
Einflussnahme der Wirtschafts-
lobbys auf die Verhandlung des 
EU-Ind n Freihandelsabkommens. 
L. Oberndorfer, N. Templ und C. 
Schlager greifen in ihren Analysen 
noch einmal neu  Aspekte des viel 
diskutierten Economic Governme t-
Pakets auf, ergänzt um e nen 
kritischen Blick auf die Aust ri-
tätsprogramme quer durch Europa 
(G. Feigl), auf die sprunghaften 
Preisan tieg  an den Rohstoffbör-
sen (M. Maltschnig) sowie Aktuel-
lem zur Finanztra saktionssteuer 
(V. Wedl). Das Ende er ungari-
schen EU Präsidentschaft nimmt 
K. Lachmayer zum Anlass eine  
g naueren Blick über die Grenze zu 
werfen u d analy iert die aktuellen 
Verfassungsreformen in unsere  
Nachbarland. Weitere Themen der 
Ausgabe sind die Reformvorhaben 
im EU-Vergaberecht (S. Wixforth), 
di  Strat gie zur legalen Zuwande-
rung in die Union (C. Cesnovar) so-
wi die revidierten OECD-Leitsätze 
für multinationale Unternehmen (E. 
Beer). Abgerundet mit Buch- und 
Veranstaltu gstipps wünschen wir 
eine anregend  Lektüre im Juni.
Ihr AK Redaktionsteam
eit 2007 verhandeln Indien und die EU ein weit reichendes 
Freihan elsabkommen. Es umfasst alle relevanten Wirtschafts-
bereiche – von In ustrie, La dwirtschaft und Dienstleistungssekto-
ren bis hin zu P t nten, der öffentlichen Auftragsvergabe und der 
A sbeutung von Rohstoffen. Demnächst sollen die Gespräche abge-
schlossen werden. D
ei weiß in Europa und Indien kaum jemand 
twas darüber. Nur Konzerne und ihre Lobbyverbände sind bestens 
in die Verhandlungen eingebunden.    
Pia Eberhardt
In den Freihandelsverhandlu gen mit Indien  
arbeiten EU-Kommission, Mitgliedstaaten und  
Konzernlobbies eng zusa men 
F i
iche Übernahme
Die bruchstückhaften Informationen 
über die Verhandlungen, die bisher 
an die Öffentlichkeit gesickert sind, 
haben soziale Bewegungen, Ge-
werkschaften, Entwicklungs-, Frau-
en- und Gesundheitsorganisationen 
alarmiert. Sie befürchten, dass das 
EU-Indien 
Freihandelsabkommen 
Armut, soziale Ungleichh it und den 
ökolo ischen Raubbau in I dien ver-
schärfen wird. Auch Arbeitsrechte 
und der Z gang zu Medikamenten 
seien durch das Abkommen bedroht, 
und zw r nicht nur in Indien, son-
dern weltweit. Wiederholt haben da-
her hunderte zivilgesellschaftliche 
Organisationen aus Europa und In-
dien zu einem sofortigen Stopp der 
Verhandlungen aufgerufen.1
Ganz anders die europäischen Kon-
ze ne und ih e Verbände: Für Busi-
nessEurope, den europäischen 
Arbeitgeberv rband, ist das EU-Indi-
en-Freihandelsabkommen das wich-
tigste, das die EU derzeit verhandelt. 
Ihm gehen die Gespräche zwar nicht 
schnell genug, aber der Verband 
ist hochzufrieden mit der Verhand-
lungsführung der EU-Kommission. 
Und it ihrer Informationspolitik. 
Kein Wunder.Symbiose zwischen Kommission 
und Wirtschaft n Schon Monate 
vor B ginn der offiziellen Gespräche 
mit Indien begann die EU-Kommis-
sion, die europäische Wirtschaft zu 
konsultieren. In einem detaillierten 
Fragebogen wurde sie zu Proble-
men beim Export von Gütern und 
Dienstleistungen, bei Filialeröffnun-
g n, beim Zugang zu Rohstoffen in 
Indien etc. befragt. Drei Tage vor 
Verhandlungsbeginn versicherte die 
damalige EU-Agrarkommissarin, 
Freihandel mit Indien 
1
Economic Governance rechtswidrig? 7
EU-Wirtschaftsregierung 
13
Verfassungsreform in Ungarn 
15
Financial Transaction Tax 
19
Finanzmärkte und Rohstoffbörsen 20
Sparpakete in Europa 
22
Revidierte OECD-Leitsätze 
24
Legale Zuwanderung 
28
Grünbuch EU-Vergabepolitik 
30
Buchtipps 
33
u& international
i fobri f
Au gabe 3 | Juni 2011
Aus dem Inhalt 
»
Der EU-Infobrief erscheint 5x jährlich im digitalen Format und 
liefert eine kritische Analyse der Entwicklungen auf europäi-
scher und internationaler Ebene. Die Zeitschrift der Abteilung EU & 
Internationales der AK-Wien fokussiert dabei Themen an der Schnitt-
stelle von Politik, Recht und Ökonomie. Anspruch ist nicht nur die Pro-
zesse in den europäischen Institutionen zu beschreiben, sondern auch 
Ansätze zur Überwindung des Neoliberalismus zu entwickeln. Kurze 
Artikel informieren in prägnanter Form über aktuelle Themen. Langbei-
träge geben den Raum für grundlegende Analysen, Buchbesprechungen 
bieten eine kritische Übersicht einschlägiger Publikationen.
EU-Infobrief: Europa und Internationales 
in kritischer und sozialer Perspektive – 
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