Full text: Fürchtet euch nicht! (6)

Arbeit&Wirtschaft 6/20126 Aus AK und Gewerkschaften
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von Redaktion und Herausgeber. Jeder/jede AutorIn trägt 
die Verantwortung für seinen/ihren Beitrag. Es ist nicht die 
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aller MitarbeiterInnen zu erzielen. Sie sieht vielmehr in einer 
Vielfalt der Meinungen die Grundlage einer fruchtbaren 
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Redaktion und mit Quellenangabe.
ÖGB:
Bildung geht weiter
Forderungen des ÖGB zu Schule, Lehre und Weiterbildung.
Bildung ist ein soziales Grundrecht für al-
le, und die Politik hat in ihrer staatlichen 
Verantwortung sicherzustellen, dass es 
auch einlösbar ist. Bildung dient nicht 
nur dem unternehmerischen Vorteil, son-
dern ist ein wesentlicher Faktor für die 
gesellschaftliche, kulturelle und demo-
kratiepolitische Entwicklung eines Lan-
des. Aus dieser zentralen Überlegung lei-
tet der ÖGB seine Forderungen zur Bil-
dungspolitik Österreichs, aber auch der 
EU ab.
Das Recht auf Bildung muss Grund-
bildung, berufliche Erstausbildung, wei-
terführende Bildung und lebensbeglei-
tende Weiterbildung gleichermaßen 
umfassen – ohne soziale Schranken wie 
Herkunft, Geschlecht, Einkommen, Art 
der Berufstätigkeit oder Betreuungs-
pflichten.
Bildungsreformen können nicht al-
leine durch politische Versprechen statt-
finden. Wenn sich die Politik zu neuen 
Wegen in der Bildungspolitik bekennt, 
muss sie dafür auch die notwendigen 
Budgetmittel zur Verfügung stellen. 
Fortschritte dabei werden nicht alleine 
durch Umschichten von Geld innerhalb 
eines Ressorts, sondern vor allem durch 
zusätzliche Mittel erzielt. Was jetzt in die 
Bildung unserer Kinder und Kindes-
kinder investiert wird, sind sinnvolle 
und nötige Investitionen, gerade auch in 
deren Zukunft.
Mehr Infos:
www.bildunggehtweiter.at 
GPA-djp:
BeraterInnennetzwerk für 
 Schlecker-MitarbeiterInnen
Betroffene können sich an GewerkschaftsexpertInnen wenden
Die GPA-djp bietet den Angestellten der 
Drogeriekette ein BeraterInnennetz -
werk an, um in einer für die Betroffe - 
nen schwierigen Situation eine best mög-
liche Beratung und Betreuung sicher-
zustellen. 
Anfang Juni haben die Gläubiger das 
endgültige Aus für Schlecker, einst die 
größte deutsche Drogeriekette, besie-
gelt. Der Ausverkauf in den deutschen 
Filialen habe bereits begonnen, Kündi-
gungen würden bis Ende Juni an rund 
13.200 MitarbeiterInnen verschickt, 
teilte Schlecker am 1. Juni 2012 mit. 
Ende März hatten bereits 11.000 Men-
schen ihren Arbeitsplatz verloren.
Zur Drogeriekette Anton Schlecker 
e.K. gehören neben der Schlecker 
Homeshopping GmbH die hundertpro-
zentige Tochter Schlecker XL und Ihr 
Platz – alle sind insolvent. Die Schlecker 
International GmbH, zu der auch Ös-
terreich (Anton Schlecker Gesellschaft 
m.b.H.) gehört, ist nicht insolvent, ge-
hört aber zum Vermögen von Firmen-
gründer Anton Schlecker.
In Österreich beschäftigt Schlecker 
rund 3.000 MitarbeiterInnen in 930 
 Filialen. Bei allen Fragen rund um die 
Schlecker Insolvenz in Deutschland 
und mögliche Folgen für die Ange-
stellten in Österreich, die korrekte kol-
lektivvertragliche Einstufung oder die 
richtige Abrechnung können die Exper-
tInnen der GPA-djp rasch und kompe-
tent Auskunft erteilen. 
GPA-djp-Mitgliedern steht dabei 
die gesamte gewerkschaftliche Unter-
stützung zur Sicherung der Ansprüche 
(auch in einem hoffentlich nicht ein-
treffendem Insolvenzverfahren in Ös-
terreich!) zur Verfügung.
Mehr Infos:
tinyurl.com/cynxjqt
        

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