Full text: Ober sticht Unter (9)

Arbeit&Wirtschaft 9/20136 Aus AK und Gewerkschaften
ReferentInnenakademie:
GegenBewegungen bilden!
Politische Bildung im Kontext moderner Arbeitswelt.
I M P R E S S U M
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von Redaktion und Herausgeber. Jeder/jede AutorIn trägt 
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Fußball-WM:
Für ArbeitnehmerInnenrechte
FIFA-Exekutivkomitee muss sich mit Zuständen in Katar beschäftigen.
„Die FIFA muss gegenüber Katar deutlich 
machen, dass die Einhaltung der Normen 
der Internationalen Arbeitsorganisation 
eine Bedingung für die Ausrichtung der 
Fußball-WM 2022 ist, und dass jede 
 weitere Verzögerung die Austragung der 
WM in Katar gefährdet“, so Sharan 
 Burrow, Generalsekretärin des Inter-
nationalen Gewerkschaftsbundes (IGB). 
Das bedeutet ein Ende des Kafala-
Systems, das Recht für Gastarbeiter, sich 
zur Gewährleistung sicherer und men-
schenwürdiger Arbeitsbedingungen ge-
werkschaftlich zu organisieren sowie 
eine verantwortungsvolle Vermittlung 
dieser Arbeitskräfte. Die FIFA hat zu-
gesagt, sich in jedem ihrer Gastgeberlän-
der für die Achtung grundlegender 
Rechte einzusetzen.
Am Mittwoch, dem 4. Dezember, 
tagt das 27-köpfige FIFA-Exekutiv-
komitee in Brasilien.
GewerkschafterInnen und Fußball-
fans können ihrem FIFA-Vertreter unter 
www.rerunthevote.org eine Nachricht 
übermitteln.
Die Arbeitswelt heute ist gekennzeichnet 
durch zunehmenden Druck und wach-
sende Unsicherheit – Arbeitsintensität 
und Arbeitsplatzunsicherheit nehmen zu, 
Menschen werden über Grenzen hinweg 
gegeneinander ausgespielt, die schein - 
bare Notwendigkeit sich ständig aus- und 
weiterzubilden  schreibt sich immer tiefer 
in das Bewusstsein vieler. Auch Phäno-
mene wie Prekarisierung, Leiharbeit und 
Generation Praktikum prägen die Dis-
kussion und bringen ArbeitnehmerInnen 
immer wieder an die Grenzen ihrer 
 Belastbarkeit.
Doch was kann eine/einer allein da 
schon bewegen? Wenig – kollektives 
Handeln jedoch eine ganze  Menge.
Es herrschen Zustände, gegen die 
Gewerkschaften von jeher kämpfen und 
gegen die zunehmend auch andere  so- 
 ziale Bewegungen, Institutionen und 
selbstorganisierte Gruppen aktiv wer-
den. Hier wie dort ist politische Bildung 
ein zentrales Moment der Organisation 
– ohne Bildung keine Organisation,
ohne Organisation keine Bewegungen.
Doch wie muss politische Bildung 
organisiert sein, um Phänomenen wie 
Individualisierung und Entsolidarisie-
rung in der modernen Arbeitswelt ent-
gegenzuwirken und zu deren Demokra-
tisierung beizutragen? Wie können 
unterschiedlichste Zielgruppen erreicht 
und für politische Bildung begeistert 
werden? Wie muss Lernen stattfinden, 
um Menschen zu kollektivem, solida-
rischem Handeln zu motivieren und zu 
stärken? Welche Rolle kann der Betrieb 
dabei als Ort des (informellen) Lernens 
spielen und wo findet dieses Lernen in 
Arbeitsrealitäten statt, wenn es keinen 
Betrieb gibt? Diese und darüber hinaus-
gehende Fragen werden im Rahmen der 
Tagung erörtert und in interaktiven Ses-
sions aus unterschiedlichsten Blickwin-
keln diskutiert.
Denkanstöße bieten Filmsequenzen 
aus Erwin Wagenhofers neuem Film 
„Alphabet“. Nach der Tagung besteht 
die Möglichkeit, den Film gemeinsam 
mit den anderen Teilnehmerinnen und 
Teilnehmern im Votivkino in ganzer 
Länge zu sehen.
Wann: Am Mittwoch, 4. Dezember 
2013, im Bildungszentrum der AK 
Wien, Theresianumgasse 16–18, 1040 
Wien.
Anmeldung bis 25. November 2013 
per E-Mail: refak@akwien.at 
Mehr Info: tinyurl.com/pdarg27
        

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