Full text: Rund um Europa (1)

Arbeit&Wirtschaft 1/20146 Aus AK und Gewerkschaften
Arbeiterkammer:
AK-Wahl: Auftakt im Westen
FCG gewinnt in Tirol und Vorarlberg, FSG in Salzburg
I M P R E S S U M
Redaktion „Arbeit&Wirtschaft“:
Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Tel.: (01) 534 44-39263 
Dw., Fax: (01) 534 44-100222 Dw., Katharina Klee (Chef-
redakteurin): 39269 Dw., Sonja Adler (Sekretariat): 39263 Dw. 
(bis 14.00 Uhr)
E-Mail: sonja.adler@oegb.at
Internet: www.arbeit-wirtschaft.at
Abonnementverwaltung und Adressänderung:
Karin Stieber, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien 
Tel.: (01) 662 32 96-39738 Dw., Fax: (01) 662 32 96-39793 
Dw., E-Mail: karin.stieber@oegbverlag.at 
Redaktionskomitee:
Markus Marterbauer (Vorsitz), Nani Kauer (Stellvertretender 
Vorsitz), Katharina Klee (Chefredakteurin), Thomas Angerer, 
Gerhard Bröthaler, Adi Buxbaum, Lucia Bauer, Georg Feigl, 
Thomas Fessler, Andreas Gjecaj, Elisabeth Glantschnig, Richard 
Halwax, Karin Hinteregger, Georg Kovarik, Florian Kräftner, 
Sabine Letz, Pia Lichtblau, Klaus-Dieter Mulley, Ruth Naderer, 
Brigitte Pellar, Elke Radhuber, Charlotte Reiff, Alexander 
Schneider, Georg Sever, Barbara Stöger, Paul Sturm, Erik Türk, 
Christina Wieser, Gabriele Zgubic, Karin Zimmermann,  
Josef Zuckerstätter
Redaktionsmitglieder:
Katharina Klee (Chefredakteurin), Sonja Adler (Sekretariat), 
Dietmar Kreutzberger (Grafik und Layout)
MitarbeiterInnen dieser Ausgabe:
Katharina Klee (Chefredaktion), Sonja Adler, Elisabeth Beer, 
Christian Bellak, Ute Boeros, Astrid Fadler, Alexnader Franz,  
Amir Ghoreishi, Bettina Haidinger, Mario Holzner, Michael Huber, 
Harald Kolerus, Florian Kräftner, Michael Mazohl, Silviu Mihai, 
Sabina Naber, Maja Nizamov, Brigitte Pellar, Carole Reckinger, 
Gilles Reckinger, Diana Reiners, Oliver Röpke, Georg Sever,  
Irene Steindl, Marcus Strohmeier, Paul Sturm, Nikolai Soukup, 
Josef Thoman, Josef Zuckerstätter
Herausgeber:
Bundesarbeitskammer, 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 
20–22, und Österreichischer Gewerkschaftsbund, 1020 Wien, 
Johann-Böhm-Platz 1
Medieninhaber:
Verlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes GmbH, 
1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1, Tel.: (01) 662 32 96-39744 
Dw., Fax: (01) 662 32 96-39793 Dw., E-Mail: zeitschriften@
oegbverlag.at, Internet: www.oegbverlag.at
Hersteller: Verlag des ÖGB GmbH
Verlagsort: Wien
Herstellungsort: Wien
Preise (inkl. MwSt.): 
Einzelnummer: € 2,50; Jahresabonnement Inland € 20,–; 
Ausland zuzüglich € 12,– Porto; für Lehrlinge, Studenten  
und Pensionisten ermäßigtes Jahresabonnement € 10,–. 
Bestellungen an den Verlag des ÖGB, 1020 Wien,  
Johann-Böhm-Platz 1, Tel.: (01) 662 32 96-39738 Dw.,  
E-Mail: karin.stieber@oegbverlag.at
Offenlegung gemäß Mediengesetz, §25:  
www.arbeit-wirtschaft.at/offenlegung
ZVR-Nr. 576439352 • DVR-Nr. 0046655
Die in der Zeitschrift „Arbeit&Wirtschaft“ wiedergegebenen 
Artikel entsprechen nicht notwendigerweise der Meinung 
von Redaktion und Herausgeber. Jeder/jede AutorIn trägt 
die Verantwortung für seinen/ihren Beitrag. Es ist nicht die 
Absicht der Redaktion, die vollständige Übereinstimmung 
aller MitarbeiterInnen zu erzielen. Sie sieht vielmehr in einer 
Vielfalt der Meinungen die Grundlage einer fruchtbaren 
geistigen Auseinandersetzung.
Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für unverlangt einge-
sandte Manuskripte.
Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der 
Redaktion und mit Quellenangabe.
Das Wahljahr 2014 hat mit den Arbeiter-
kammerwahlen in den drei westlichen 
Bundesländern begonnen. Vom 27. Jän-
ner bis zum 6. bzw. 7. Februar 2014 
 waren die ArbeitnehmerInnen in Vor-
arlberg und Salzburg aufgerufen ihre 
Vertretung zu wählen.
Vorarlberg: ÖAAB/FCG 51,76 Prozent
Überraschungen gab es keine. Bis Druck-
legung lagen erst die vorläufigen End-
ergebnisse vor: In Vorarlberg konnte die 
ÖAAB/FCG-Liste mit AK-Präsident 
Hubert Hämmerle an der Spitze ihre ab-
solute Mehrheit verteidigen und erreich-
te 51,76 Prozent (2009: 52,82) der Stim-
men, die FSG blieb zweitstärkste Kraft 
mit 26,99 Prozent (2009: 29,16) Stim-
menanteil. Auf Platz drei rückten die 
Freiheitlichen Gewerkschafter (FA) vor, 
die mit 8,31 Prozent (2009: 5,98) der 
Stimmen die migrantisch geprägte 
„Neue Bewegung für die Zukunft“ 
(NBZ) (5,47 Prozent; 2009: 6,08) über-
holen konnten. Die grün-nahe Liste 
„Gemeinsam“ schaffte einen Stimmen-
anteil von 6,53 Prozent (2009: 5,50). 
Der „Gewerkschaftliche Linksblock“ 
(GLB) verpasste abermals den Einzug in 
das Kammerparlament (0,94 Prozent, 
2009: 0,47 Prozent). Bei 121.064 Wahl-
berechtigten lag die Wahlbeteiligung 
bei 35,53 Prozent. Sie nahm damit 
 gegenüber 2009 (41,66 Prozent) um 
6,13 Prozentpunkte ab. 
Tirol: Liste Zangerl 63,95 Prozent
Bei der Tiroler AK-Wahl konnte die 
AAB-FCG-Liste von Präsident Erwin 
Zangerl ihre Position weiter ausbauen. 
Die ChristgewerkschafterInnen kamen 
auf 63,95 Prozent (2009: 63,02 Prozent) 
und haben mit 47 Mandaten eines mehr 
als bisher. 
Die FSG erreichte 18,51 Prozent 
(minus 1,33 Prozentpunkte). Die Grü-
nen gewannen ein Mandat von der 
Liste SOLI, die damit nicht mehr in 
der AK-Vollversammlung vertreten ist. 
Sie legten um 1,24 Prozentpunkte auf 
8,03 Prozent zu. Die Liste 4 (Freiheit-
liche  Arbeitnehmer) hält bei 5,72 Pro-
zent (minus 0,18 Prozentpunkte).
Die Liste Zangerl stellt neben dem 
AK-Präsidenten auch alle drei Vizeprä-
sidenten und weitere vier Vorstands-
mitglieder. Die FSG bleibt mit zwei 
Mitgliedern im Vorstand vertreten. Die 
Grünen stellen erstmals ein Vorstands-
mitglied. Die Freiheitlichen hielten 
trotz Stimmenverlusten ihre vier Man-
date. Nicht mehr vertreten ist die Liste 
SOLI-Tirol. Die übrigen drei Listen 
(GLB, KOMintern und LP) verfehlten 
den Einzug in die Kammervollver-
sammlung. Die Wahlbeteiligung sank 
auf 41,3 Prozent. 2009 lag sie noch bei 
52,95 Prozent.
Salzburg: FSG 70,74 Prozent
Bei der Salzburger AK-Wahl haben die 
Sozialdemokratischen Gewerkschafte-
rInnen (FSG) ihre Vormachtstellung 
weiter ausgebaut. Nach dem vorläufigen 
Endergebnis erreicht die FSG 70,74 Pro-
zent der Stimmen (2009: 67,92 Pro-
zent). Die Freiheitlichen Arbeitnehmer 
kommen auf 11,22 Prozent und über-
holen ÖAAB-FCG. Die VP-Gewerk-
schafterInnen mussten dagegen eine her-
be Niederlage einstecken: Sie verloren 
rund fünf Prozentpunkte und kommen 
nur mehr auf 10,54 Prozent. Die grünen 
GewerkschafterInnen konnten um rund 
einen Prozentpunkt auf 6,65 Prozent 
zulegen, ihr Mandatsstand bleibt mit 
vier Sitzen im Arbeitnehmerparlament 
unverändert. Die Wahlbeteiligung lag 
bei etwa 36 Prozent und damit nur leicht 
unter jener von 2009.
Die nächsten Wahltermine sind: 
Kärnten 3. bis 12. März 2014, Wien 
11. bis 24. März, Oberösterreich
18. bis 31. März , Steiermark 27. März
bis 9. April, Burgenland 31. März bis 
9. April und Niederösterreich wählt
vom 6. bis zum 19. Mai.
Machen Sie Ihr Kreuzerl:
tinyurl.com/pq3v5ms
        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.