Full text: Reich der Vielfalt (5)

Arbeit&Wirtschaft 5/20146 Aus AK und Gewerkschaften
I M P R E S S U M
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Redaktionskomitee:
Markus Marterbauer (Vorsitz), Nani Kauer (Stellvertretender 
Vorsitz), Sonja Fercher (CvD), Thomas Angerer, Gerhard 
Bröthaler, Adi Buxbaum, Lucia Bauer, Georg Feigl, Thomas 
Fessler, Andreas Gjecaj, Elisabeth Glantschnig, Richard Halwax, 
Karin Hinteregger, Georg Kovarik, Florian Kräftner, Sabine Letz, 
Pia Lichtblau, Klaus-Dieter Mulley, Ruth Naderer, Brigitte Pellar, 
Elke Radhuber, Charlotte Reiff, Alexander Schneider, Georg 
Sever, Barbara Stöger, Paul Sturm, Erik Türk, Christina Wieser, 
Gabriele Zgubic, Karin Zimmermann,  
Josef Zuckerstätter
Redaktionsmitglieder:
Sonja Fercher (CvD), Sonja Adler (Sekretariat), Dietmar Kreutz-
berger (Grafik und Layout)
MitarbeiterInnen dieser Ausgabe:
Sonja Fercher (CvD), Sonja Adler, Anni Bürkl, Astrid Fadler, 
Sophia Fielhauer-Resei, Daniel Fuchs, Harald Kolerus,  
Markus Marterbauer, Michael Mazohl, Gabriele Müller, 
Klaus-Dieter Mulley, Amela Muratovic, Maja Nizamov,  
Brigitte Pellar, Sybille Pirklbauer, Rainer Plot, Christian Resei, 
Alexandra Rotter, Irene Steindl, Marcus Strohmeier, Paul Sturm, 
Robert Wittek, Sepp Zuckerstätter
Herausgeber:
Bundesarbeitskammer, 1040 Wien, Prinz-Eugen-Straße 
20–22, und Österreichischer Gewerkschaftsbund, 1020 Wien, 
Johann-Böhm-Platz 1
Medieninhaber:
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Ausland zuzüglich € 12,– Porto; für Lehrlinge, Studenten  
und Pensionisten ermäßigtes Jahresabonnement € 10,–. 
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Die in der Zeitschrift „Arbeit&Wirtschaft“ wiedergegebenen 
Artikel entsprechen nicht notwendigerweise der Meinung 
von Redaktion und Herausgeber. Jeder/jede AutorIn trägt 
die Verantwortung für seinen/ihren Beitrag. Es ist nicht die 
Absicht der Redaktion, die vollständige Übereinstimmung 
aller MitarbeiterInnen zu erzielen. Sie sieht vielmehr in einer 
Vielfalt der Meinungen die Grundlage einer fruchtbaren 
geistigen Auseinandersetzung.
Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für unverlangt einge-
sandte Manuskripte.
Nachdrucke, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung der 
Redaktion und mit Quellenangabe.
Arbeiterkammer:
Ergebnis der AK-Wahl 2014 in NÖ
FSG verteidigt absolute Mehrheit, Wahlbeteiligung bei 41 Prozent.
Als letztes, aber auch größtes Bundesland 
hat Niederösterreich im Mai den AK-
Wahl-Reigen beendet. Am 23. Mai 2014 
stand das Endergebnis fest, demnach be-
hält die Fraktion Sozialdemokratischer 
GewerkschafterInnen (FSG) trotz Verlus-
ten die absolute Mehrheit, dazugewonnen 
haben Freiheitliche und Grüne  sowie mit 
KOMintern und der Liste Perspektive 
zwei Gruppierungen, die beim letzten 
Mal nicht dabei waren. 
Das Ergebnis im Detail: FSG 58,96 
Prozent (minus 1,6 Prozent), ÖAAB 
23,2 Prozent (minus 0,3 Prozent), FA 
9,2 Prozent (plus 0,7 Prozent), AUGE/
UG 3,3 Prozent (plus 1,2 Prozent), Grü-
ne GewerkschafterInnen NÖ 2,27 Pro-
zent (plus 0,5 Prozent), Bündnis Mosaik 
0,7 Prozent (minus 0,8 Prozent), KOM-
intern 0,9 Prozent (hat 2009 nicht kan-
didiert), GLB 0,4 Prozent, (minus 0,2 
Prozent), Liste Perspektive 1,1 Prozent 
(hat 2009 nicht kandidiert). In Man-
daten heißt das: FSG 67 Mandate (mi-
nus zwei), ÖAAB 26 Mandate (gleich), 
FA zehn Mandate (plus eins), AUGE/
UG 3 Mandate (plus eins), Grüne Ge-
werkschafterInnen NÖ zwei Mandate 
(gleich ), Bündnis Mosaik null Mandate 
(minus eins), KOMintern ein Mandat 
(plus eins), GLB null Mandate (gleich), 
Liste Perspektive ein Mandat (plus eins). 
Wahlberechtigt waren 432.428 Arbeit-
nehmerinnen und Arbeitnehmer. Abge-
geben wurden insgesamt 176.917 Stim-
men. Die Wahlbeteiligung ging im 
Vergleich zur letzten Wahl um mehr als 
sechs Prozent zurück und lag bei 40,91 
Prozent.
Mehr Info: tinyurl.com/qcq75cq
ÖGJ Salzburg:
Große Hilfsaktion für Flutopfer
18 Tonnen Hilfsgüter gesammelt und nach Bosnien transportiert.
Über Nacht haben Überschwemmungen 
viele Regionen in Bosnien-Herzegowina 
verwüstet. Tausende Häuser stehen unter 
Wasser, gewaltige Erdrutsche haben gan-
ze Dörfer zerstört. Die Menschen haben 
ihre ganze Existenz verloren und stehen 
vor dem Nichts. 
Die ÖGJ Salzburg startete Ende Mai 
eine Spendenaktion, die sich sehr schnell 
zu einem Großprojekt entwickelte. „Zu 
Beginn der Woche war eine Hilfsliefe-
rung per Kleinbus angedacht. Innerhalb 
weniger Tage wurden 18 Tonnen Hilfs-
güter gespendet“, erzählt ÖGJ-Sekretär 
Samed Aksu. Ende der Woche fuhren 
ein Sattelschlepper und ein Kleinbus 
nach Orašje in Bosnien, gefüllt unter 
anderem mit Wasser, Nahrungsmitteln, 
Kleidungsstücken und Hygieneartikeln. 
Die notwendigsten Güter wurden vor 
Ort von Aksu, PRO-GE-Jugendsekretär 
Kruno Zuparic, PRO-GE-Sekretär Da-
niel Mühlberger und ÖGB-Betriebsrat 
Mihael Zulj an die betroffene Bevölke-
rung, Krankenhäuser und Flüchtlings-
unterkünfte – teils mithilfe von Trakto-
ren und Motorbooten – verteilt. 
„Wir waren total überwältigt von 
dem Ausmaß der zur Verfügung gestell-
ten Hilfsgüter“, sagt Aksu. Eine große 
Herausforderung für die ÖGJ Salzburg 
war es, die vielen Spenden zu sammeln, 
transportbereit zu machen und auf den 
Lkw zu laden. Besonders dankbar sind 
sie dem Transportunternehmen Ebner 
in Thalgau. „Firmenchef Johann Reis-
singer hat ohne zu zögern einen 40-Ton-
nen-Lkw plus zwei Fahrer, Kraftstoff 
und alle Mautgebühren unentgeltlich 
zur Verfügung gestellt“, sagt Marco 
Kern, Vorsitzender der ÖGJ Salzburg.
Mehr Info: www.oegj.at
        

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