7Arbeit&Wirtschaft 7/2014 Aus AK und Gewerkschaften
AK Wien:
Wirtschaftlicher Erfolg dank Zuwanderung
50 Jahre Anwerbeabkommen: AK-Präsident Kaske dankt Wiener MigrantInnen für ihre Leistungen.
„Ohne Zuwanderung wäre der wirtschaftli-
che Erfolg Österreichs seit den Sechzi-
gerjahren nicht möglich gewesen“, sagt 
heute AK-Präsident Rudi Kaske aus An-
lass des Abschlusses der ersten Anwer-
beabkommen vor 50 Jahren. Das gelte 
gerade in Wien: „Ohne Zugewanderte 
würde in unserer Stadt vieles nicht 
funktionieren – nicht in den Spitälern, 
nicht auf den Baustellen, nicht in 
Dienstleistungsunternehmen wie den 
Banken, die zunehmend von der Mehr-
sprachigkeit ihrer Beschäftigten profi-
tieren.“ Kaske dankt den Zugewander-
ten für ihre Leistungen in Österreich: 
„Davon haben wir alle profitiert.“
Vor 50 Jahren hätten wohl die we-
nigsten daran gedacht, dass aus den so-
genannten Gastarbeitern – und es waren 
eigentlich nur Männer – Zuwanderer 
würden, die ihre Familien nachgeholt 
haben – auch sie selbst nicht. „Inzwi-
schen leben in unserer Stadt Menschen 
mit Migrationshintergrund bereits in 
der zweiten und dritten Generation. 
Dem müssen wir gerecht werden: Nach 
1945 haben wir aus der gewalttätigen 
Geschichte unseres Landes in der ersten 
Hälfte des 20. Jahrhunderts zumindest 
die Lehre gezogen, dass der soziale Zu-
sammenhalt ein unverzichtbares Kapital 
einer Gesellschaft darstellt.“
 Als AK-Präsident sieht es Kaske als 
seinen persönlichen Auftrag, „dafür 
einzutreten, dass der soziale Zusam-
menhalt und der Dialog weiterhin zur 
tragenden Kultur in Österreich gehö-
ren“. Ein Schritt zu einer Kultur des 
Miteinanders sei „die bewusste Ausei-
nandersetzung auch mit der Zuwan-
derungsgeschichte und dem Wandel 
Österreichs zum Einwanderungs-
land“. Diskriminierungen müssten 
abgebaut werden: „Als Vertreter aller 
Arbeitnehmerinnen und Arbeitneh-
mer geht es mir darum, dass alle ge-
recht behandelt werden, egal, wo sie 
herkommen.“
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