Full text: Gemeinsam stärker (1)

Arbeit&Wirtschaft 1/20166 Aus AK und Gewerkschaften
I M P R E S S U M
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Glantschnig, Angelika Gruber, Richard Halwax, Melissa Huber, 
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Redaktionsmitglieder:
Sonja Fercher (CvD), Sonja Adler (Sekretariat),  
Dietmar Kreutzberger (Grafik und Layout)
MitarbeiterInnen dieser Ausgabe:
Sonja Fercher (CvD), Bernhard Achitz, Sonja Adler, Ruth Ettl, 
Astrid Fadler, Erich Foglar, Robert Hauser, Silvia Hruska-Frank, 
Florian Kräftner, Sabine Letz, Jakob Luger, Markus Marterbauer, 
Michael Mazohl, Willi Mernyi, Amela Muratovic, Vanessa 
Mühlböck, Martin Müller, Maja Nizamov, Brigitte Pellar, Sybille 
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Herausgeber:
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20–22, und Österreichischer Gewerkschaftsbund, 1020 Wien, 
Johann-Böhm-Platz 1
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von Redaktion und Herausgeber. Jeder/jede AutorIn trägt 
die Verantwortung für seinen/ihren Beitrag. Es ist nicht die 
Absicht der Redaktion, die vollständige Übereinstimmung 
aller MitarbeiterInnen zu erzielen. Sie sieht vielmehr in einer 
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Die Redaktion übernimmt keine Gewähr für unverlangt einge-
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ITUC:
Auf Kosten der ArbeitnehmerInnen
Studie: 116 Millionen Menschen sind in ausgelagerten Betrieben tätig. 
Schlechte Arbeitsbedingungen werden bewusst in Kauf genommen.
Eine neue Studie der International Trade 
Union Confederation (ITUC) führt dras-
tisch vor Augen, wie sich Großunterneh-
men an den ArbeitnehmerInnen berei-
chern:  Die ITUC hat 50 multinationale 
Konzerne – darunter Samsung, Nestlé 
und McDonald’s – unter die Lupe ge-
nommen. Das erschütternde Ergebnis: 
Nur sechs Prozent jener ArbeitnehmerIn-
nen, die Leistungen für diese Unterneh-
men erbringen, sind direkt angestellt. Die 
restliche Arbeitsleistung wird von 116 
Millionen Menschen in Zulieferbetrie-
ben erbracht, und dies oftmals unter 
 unwürdigen Arbeitsbedingungen.
Keine soziale Absicherung, gefährli-
che Arbeitsbedingungen und die Behin-
derung von gewerkschaftlicher Organi-
sation sind in vielen Teilen der Welt weit 
verbreitet. Selbst die niedrigen Mindest-
löhne werden umgangen. Dabei schöp-
fen die Unternehmen, die sich dieser 
Lieferketten bedienen, Milliardenge-
winne ab.
„Multinationale Konzerne erwirt-
schaften immense Profite, während Mil-
lionen von ArbeiterInnen, die in der 
Zulieferkette beschäftigt sind, leiden. 
Damit verbunden tun die Konzerne al-
les, um Steuerzahlungen zu vermeiden, 
und tragen damit zur wachsenden Un-
gleichheit der Gesellschaft bei. Die Un-
ternehmen müssen endlich zu mehr 
Transparenz in Bezug auf ihre Zulieferer 
bereit sein, sie müssen existenzsichernde 
Löhne zahlen, gewerkschaftliche Rechte 
garantieren und für sichere Arbeitsplätze 
sorgen“, fordert Jyrki Raina, Generalse-
kretär von IndustriALL Global.
Infos unter: www.ituc-csi.org
AK:
Christoph Klein wird AK-Direktor
Der Arbeits- und Sozialrechtsexperte sowie erfahrene Sozialpartner-
verhandler folgt im Juli auf Werner Muhm. 
AK-Direktor Werner Muhm geht am 1. Juli in 
Pension. Als Nachfolger hat der Vorstand 
der AK Wien Christoph Klein bestellt. 
Der Jurist war bis 2009 Leiter des AK-
Bereichs Soziales und arbeitete dann im 
Hauptverband der Sozialversicherungen. 
Christoph Klein ist Jahrgang 1958. 
Er trat 1987 in die Arbeiterkammer 
Wien ein und war von 2003 bis 2009 
Leiter des Bereichs Soziales. Danach 
wechselte er als Generaldirektor-Stell-
vertreter in den Hauptverband der ös-
terreichischen Sozialversicherungs träger. 
Im Jahr 2013 kehrte er in die AK Wien 
zurück. Christoph Klein ist ein er fah re-
ner Sozialpartnerverhandler, hat  Ma - 
nage menterfahrung und ist seit Kur- 
zem Honorarprofessor für Arbeitsrecht 
an der Uni Salzburg. Er ist Fach autor 
in mehreren Zeitschriften, unter ande-
rem im „Recht der Arbeit“, deren 
Schrift leiter er auch ist. Er wird im 
März auch zum Bundesarbeitskammer-
Direktor bestellt. 
Mit Christoph Klein wurde auch 
Maria Kubitschek ab 1. Juli zur stellver-
tretenden Direktorin der AK Wien an 
der Seite von Alice Kundtner bestellt. 
Die Leiterin des Bereichs Wirtschaft ar-
beitete von 1988 bis 1993 in der Abtei-
lung Wirtschaftspolitik der AK Wien, 
leitete danach zunächst die Abteilung 
Außenwirtschaft und Integrationspoli-
tik, anschließend die Abteilung Wirt-
schaftspolitik. 2001 übernahm sie den 
Bereich Wirtschaft mit einem Zwi-
schenspiel als Kabinettschefin im Bun-
desministerium für Wirtschaft, Innova-
tion und Technologie. 
Infos unter: tinyurl.com/jed6t6u
        

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