Mindestlohn 
im Spannungsfeld  zwischen Kollektivvertragsautonomie 
und staatlicher Sozialpolitik
Rudolf Mosler, Walter J. Pfeil (Hrsg.)
Varia / 2016 / 184 Seiten / EUR 24,90
ISBN 978-3-99046-182-2
Das 2015 in Kraft getretene deutsche Mindestlohngesetz (eine erste Bilanz zieht Olaf 
 Deinert) hat in Österreich Diskussionen aufkommen lassen, ob nicht eine gesetzliche 
 Absicherung des Mindestlohns erforderlich wäre. Immerhin gibt es eine solche in den meis-
ten europäischen  Staaten (Beitrag Thorsten Schulten). Freilich sind die Ausgangsvorausset-
zungen in Österreich völlig andere wie in Deutschland. Die Kollektivvertragsbindung in Öster-
reich ist über 95 Prozent. Der viel niedrigere Wert in Deutschland war Grund für die Einführung 
des Mindestlohngesetzes. In Österreich gibt es außerdem Substitutionsinstrumente wie 
 Satzung und Mindestlohntarif (zu den rechtlichen Instrumenten Beitrag Nora Melzer- 
Azodanloo). Es verwundert daher nicht, dass die Sozialpartner wenig Interesse an einem 
 Mindestlohngesetz zeigen. Andererseits unterliegen in Österreich trotz hoher Kollektiv-
vertragsabdeckung nicht wenige ArbeitnehmerInnen keiner Mindestlohnregelung. Und die 
Höhe der Mindestlöhne ist unterschiedlich, es gibt auch Kollektivverträge auf niedrigem 
 Niveau. Als Alternative wird von manchen ein bedingungsloses Grundeinkommen genannt 
(Beitrag Klaus Firlei). Und schließlich stellt sich die Frage, welche  Verteilungse ekte und 
 Auswirkungen auf Einkommensungleichheit und Armutsgefährdung ein  ächendeckender 
Mindestlohn hätte (Beitrag Martina Fink/Silvia Rocha-Akis).
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