Full text: AK-Wien Makler-Studie 2010

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21917029 Makler-Studie
I. Hauptergebnisse in Kurzform
Bei den 200 Befragten handelt es sich um Personen, die in den letzten
vier Jahren eine Hauptmietwohnung (71 %) oder eine Eigentumswoh-
nung (29 %)  über einen Makler erworben haben. 60 Prozent der be-
fragten Haushalte befinden sich in Wien, die übrigen im städtischen
Bereich in den anderen Bundesländern.
Erwerb einer Mietwohnung über einen Makler
• Von jenen, die eine Mietwohnung erworben haben, mussten fast
alle (90 %) für die Maklerdienste die gesetzlich zulässige Höchstpro-
vision bezahlen. Das sind 3 Monatsmieten bei unbefristeten Miet-
wohnungen bzw. 2 Monatsmieten bei befristeten Mietwohnungen
zuzüglich 20 % Ust.. Der kleinen Restgruppe wurde im Regelfall
auch nur ein Nachlass von 2 bis 3 Prozent gewährt.
• Die durchschnittliche Höhe der Maklerprovision belief sich beim Er-
werb einer Mietwohnung auf ca. 2.400 Euro.
•  13 Prozent der Mieter bekamen für die Provisionszahlung gar keine
Rechnung. Bei weiteren 6 Prozent war nur ein Teil des bezahlten Be-
trages auf der Rechnung ausgewiesen.
• Obwohl so gut wie alle Mieter die gesetzlich zulässige Höchstprovi-
sion an den Makler zahlen mussten, hatte die Hälfte der Befragten
den Eindruck, dass der Makler in erster Linie die Interessen des Ver-
mieters vertreten hat.
• Bei der Informationsweitergabe durch die Makler an die Interessen-
ten einer Mietwohnung gibt es offenkundig einen starken Verbesse-
rungsbedarf. Wesentliche Informationen werden den Kunden zu-
mindest von einem Teil der Makler vorenthalten.
• Bei den Mietwohnungen wurde nach Angaben der Mieter zwar im
Regelfall die Aufgliederung der Miet- und Betriebskosten und der
Mietvertragsentwurf ausgehändigt - in 15 Prozent der Fälle traf dies
allerdings nicht zu. Genauere Informationen über den Zustand des
Hauses, der Wohnung und der Einrichtungsgegenstände bzw. Gerä-
te durch den Makler bestätigten nur sechs von zehn Mietern. Noch
        

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