Full text: AK-Wien Makler-Studie 2010

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21917029 Makler-Studie
• 5 Prozent der Käufer einer Eigentumswohnung erhielten für die
Zahlung der Maklerprovision keine Rechnung; weiteren 2 Prozent
wurde eine Rechnung über einen Teilbetrag ausgestellt.
• Von den Käufern einer Eigentumswohnung hatten 32 Prozent den
Eindruck, dass der Makler damals vor allem die Interessen des Ver-
käufers vertreten hat.
• Auch von den Käufern einer Eigentumswohnung mussten viele die
Erfahrung machen, dass sie vom Makler damals relevante Informa-
tionen und Unterlagen nicht erhalten haben. In den meisten Fällen
legten ihnen die Makler zwar einen Grundbuchauszug und den
Kaufvertragsentwurf vor. 12 Prozent von ihnen erhielten vom Mak-
ler allerdings keinen Grundbuchauszug und 18 Prozent keinen
Kaufvertragsentwurf. Eine Aufstellung der Bewirtschaftungskosten
(Betriebskosten, Rücklagen, Sanierungsdarlehen etc.) wurde einem
Fünftel der Käufer vom Makler nicht ausgehändigt. 35 Prozent der
Befragten bekamen vom Makler damals auch nicht den Woh-
nungseigentumsvertrag; 47 Prozent wurden nicht über anstehende
Haus-Reparaturen informiert. Den seit Anfang 2009 verpflichten-
den Energieausweis hat seit diesem Zeitpunkt nur rund die Hälfte
der Wohnungskäufer vom Makler bekommen.
• 20 Prozent der Käufer einer Eigentumswohnung beklagten, dass ih-
nen der Makler wichtige bzw. kaufentscheidende Informationen
vorenthalten hat. Dass dieser Anteil nicht noch größer ist, liegt
wohl daran, dass sie zumindest einen Teil der fehlenden Informa-
tionen auf anderem Wege einholten.
• Jeder vierte Befragte gab an, vom Makler zur Unterschrift des Kauf-
vertrages gedrängt bzw. zeitlich unter Druck gesetzt worden zu sein,
etwa durch den Hinweis auf die vielen Interessenten.
        

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