Full text: Wirtschaft und Gesellschaft - 1982 Heft 1 (1)

rWachstumsalternativen
Strukturelle Konsequenzen einer länger
fristigen Wachstumsabschwächung
Dr. Günter Chaloupek - Dkfm. Joachim Lamel (Hsg)
Wien 1980, 70 Seiten, Preis S 150.—, Best.-Nr. 10.30
Aus verschiedenen Gründen erscheint es möglich, daß die
Wirtschaft in Zukunft nicht mehr mit so hohen Raten wächst, wie
dies beispielsweise zu Beginn der siebziger Jahre der Fall war.
Daß (nach dem üblichen Konzept gemessene) Wachstumsraten in
der bisher gewohnten Größenordnung nicht ad infinitum
andauern können, ergibt sich allein aus simplen Kalkulationen
nach der Zinseszinsrechnung. Früher oder später wird man sich
also wieder mit Wachstumsraten vertraut machen müssen, die
signifikant unter den bisherigen Trends, insbesondere nach
dem Zweiten Weltkrieg, liegen. Ziel der Studie ist es daher, zu
untersuchen, wie sich niedrigere Wachstumsraten wirtschaftlich
und gesellschaftlich auswirken können und welche Strategien sich
zur Vermeidung möglicher negativer Entwicklungen anbieten.
Dabei ist es unerheblich, ob die konjunkturellen Bewegungen seit
dem Einbruch Mitte der siebziger Jahre als Rezession im Rahmen
eines bisher üblichen Wachstumsmusters angesehen oder bereits
als Teil der erwarteten Turbulenzen beim Einschwenken auf
einen längerfristig niedrigeren Wachstumspfad gedeutet wird.
von
Bücher, die sich
bezahlt machen
J
        

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