Full text: Wirtschaft und Gesellschaft - 1992 Heft 4 (4)

Wirtschaft und Gesellschaft 1 8. Jahrgang (1 992), Heft 4 
größten Beschäftigtenklasse von 1000 und mehr Mitarbeitern, denn 
77,8 Prozent aller Unternehmen dieser Intervallklasse sind hier dem 
Elektrobereich zuzurechnen. 
Die wesentlichen Herkunftsländer nach den absoluten Zahlen sind 
Deutschland mit 33,3 Prozent, gefolgt von den USA mit 21,5 Prozent und 
der Schweiz mit 11,8 Prozent. Insgesamt entfallen auf diese drei Länder 
66,6 Prozent aller antwortenden Unternehmen. Auf die Direktinve­
stitionen dieser Länder entfallen 59 Prozent des Gesamtumsatzes bzw. 
58,4 Prozent der Gesamtbeschäftigten der antwortenden Unternehmen. 
Tabelle 3:  
Betriebe nach Beschäftigtengrößenklassen und Branchenstruktur 
Industriebranche 
Elektro hereich 
Metall verarbei-
tender Bereich 
Chemie- und 
Mineralölbereich 
. Nahrungs-
und Gerrußmittel 
Sonstige 
Gesamt 
bis 
49 
2 
3 
3 
3 
1 
12 
Beschäftigtengrößenklassen 
von . . .  bis . . .  Beschäftigte 
50-
149 
5 
1 
3 
2 
11  
150-
499 
2 
3 
4 
1 
3 
13 
500-
999 
1 
1 
3 
1 
6 
Beschäftig-
1000 tenanteil 
und mehr der Branche 
in Prozent 
7 
1 
1 
9 
71,1 
8,8 
7,6 
10,6 
1,9 
100 
Die Frage nach der Altersstruktur bzw. nach der Dauer der Standort­
zugehörigkeit der Direktinvestitionen kann dazu benutzt werden, um 
herauszufinden, wie erfolgreich die Ansiedlungspolitik in den letzten 
Jahren gewesen ist. Nach der Aussage der mikroökonomischen Starrd­
orttheorie wird sich der nach maximalem Gewinn strebende Unterneh­
mer für den Standort entscheiden, der ihm ceteris paribus durch die Kal­
kulation der Standortfaktoren den größten Gewinn verspricht. Eine ho­
he Anzahl von Unternehmen mit niedriger Altersstruktur könnte in die­
sem Zusammenhang auf eine erfolgreiche Ansiedlungspolitik der letzten 
Jahre und auf eine hohe Affinität der Stadt Wien zu den Standortanfor­
derungen der Unternehmen hinweisen. 
Das Alter der antwortenden Betriebe dieser empirischen Untersu-
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