Full text: Wirtschaft und Gesellschaft - 2002 Heft 3 (3)

Wirtschaft und Gesellschaft 28 . Jahrgang (2002), Heft 3 7 schließlich fasst einige Ergebnisse von U ntersuchungen, die im Gegen­ satz zu den oben genannten auf Individualdatensätzen beruhen , kurz zu­ sammen. 2. Datengrundlage Im Folgenden wird d ie Statistik des Hauptverbandes der Österreichischen Sozialversicherungsträger ü ber die Verteilung der beitragspflichtigen Ein­ kommen von Arbeiterinnen und Angestellten nach Wirtschaftsklassen kurz beschrieben . 2 1 . ) Die Statistik ist personenbezogen, d . h . ist eine Person innerhalb eines bestimmten Jahres bei zwei oder mehreren Dienstgebern beschäftigt, so werden diese Einkommen zusammengefasst und der betreffenden Person zugeordnet. 2 . ) Der erfasste Personenkreis besteht aus Arbeiteri nnen, Angestellten, Vertragsbediensteten im öffentlichen Dienst sowie gewissen selbststän­ d ig erwerbstätigen Personen, die den Dienstnehmeri nnen gleichgestellt sind.3 N icht erfasst werden pragmatisierte Dienstnehmerinnen des Bundes (bzw. der Bundesbetriebe), der Länder und Gemeinden, Lehr­ l inge sowie Dienstnehmerl nnen, die geringfügig beschäftigt sind. 3.) Die einbezogenen Personen werden bis 1 994 gemäß der Zugehörigkeit der jeweiligen Betriebe den Wirtschaftsklassen laut Betriebssystematik 1 968 zugeordnet. Ist eine Person während des Auswertu ngsjahres i n mehreren Wirtschaftsklassen beschäftigt, s o wird sie in allen diesen Wirtschaftsklassen mit dem jeweils erzielten Einkommen und den Be­ schäftigungstagen erfasst. Bei der Auswertung für die Gesamtwirtschaft wird diese Person jedoch mit dem gesamten Einkommen und der gesamten Anzahl der Versicherungstage berücksichtigt. Daher ist die Summe der in den einzelnen Wirtschaftsklassen erfassten Personen höher als diejenige in der Auswertung ü ber alle Wirtschaftsklassen. 4.) Bei der Ermittlung der Versicherungstage (Beschäftigungstage) werden alle Kalendertage einer pensionsversicherungspflichtigen Beschäfti­ gung berücksichtigt. Entsprechend den pensionsversicherungsrecht­ l ichen Bestimmungen werden volle Kalendermonate jeweils mit 30 Tagen gezählt. Eine Person kann daher in einem Kalenderjahr maximal 360 Beschäftigungstage aufweisen. 5 . ) Das beitragspflichtige Jahreseinkommen und d ie Zah l der Versiche­ ru ngstage bilden die Grundlagen für die Berechnung der bereinigten Monatseinkommen. 404 Zum beitragspflichtigen Jahreseinkommen gehören die laufenden Be­ züge und die Sonderzahlungen (Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Gewinn­ anteile, Bilanzgeld), ferner unentgeltlich gewährte Sachbezüge, Provi­ sionen, Erschwernis- und Gefahrenzulagen , Überstu nden-, Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge sowie Leistungen Dritter (z. B . Trinkgel­ der). Von der Statistik n icht erfasst werden beitragsfreie Bezüge wie Tages- und Nächtigungsgelder, Fahrtkostenersätze, Schmutzzulagen,

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