Full text: Wirtschaft und Gesellschaft - 2003 Heft 2 (2)

Wirtschaft und Gesellschaft 29. Jahrgang (2003), Heft 2 len Streuung der Löhne männlicher Arbeiter in den Branchen der Sach­ güterproduktion während des oben genannten Zeitraums. Abschnitt 7 schließlich bietet einen Rückblick auf die Lohndifferenzierung in der Peri­ ode 1 953-77. Die Resultate von zwei Untersuchungen , die sich der Lahn­ stufenstatistik als Datenbasis bedienten, werden dort kurz zusammen­ gefasst. 2. Datengrundlage Im Folgenden wird die Statistik des Hauptverbandes der Österreichi­ schen Sozialversicherungsträger über die Verteilung der beitragspfl ichti­ gen Einkommen von Arbeiterinnen und Angestellten nach Wirtschafts­ klassen ganz kurz beschrieben :2 1 .) Die Statistik ist personenbezogen. 2.) Der erfasste Personenkreis besteht aus Arbeiterinnen, Angestellten, Vertragsbediensteten im öffentlichen Dienst sowie gewissen selbst­ ständig erwerbstätigen Personen, die den Dienstnehmerinnen gleich­ gestellt sind. Nicht erfasst werden pragmatisierte Dienstnehmerinnen des Bundes (bzw. der Bundesbetriebe) , der Länder und Gemeinden, Lehrl inge sowie Dienstnehmerlnnen, die geringfügig beschäftigt sind. 3.) Das bereinigte (Brutto-)Monatseinkommen wird berechnet aus der Summe der in einem Kalenderjahr erzielten beitragspflichtigen Ein­ kommen , diese dividiert durch die Zahl der Kalendertage mit einer pensionsversicherungspflichtigen Beschäftigung und dann multipli­ ziert mit 30. Es handelt sich also um Daten zur Verteilung personel­ ler Einkommen, d ie bereits um die erheblichen Unterschiede in der Zahl der Versicherungstage bereinigt sind.3 Die monatliche Höchstbeitragsgrundlage betrug 1 994 öS 36.000. Durch Multipl ikation mit 1 4 und Division durch 1 2 wird ein Grenzbe­ trag (monatliche Höchstbeitragsgrundlage einschließlich Sonderzah­ lungen) von öS 42.000 ermittelt ( 1 980: öS 22.750) . Liegt ein Dezil­ bzw. Quartileinkommen über dem jeweiligen Grenzbetrag, so wird in der Statistik kein Wert ausgewiesen.4 4.) Die vorliegende Einkommensstatistik erlaubt d ie Ausschaltung geschlechtsbedingter Einkommensunterschiede und die D ifferenzie­ rung nach dem sozialrechtl ichen Status (Arbeiter/Angestellte) .5 Ihre wesentl ichste Unzulänglichkeit besteht darin , dass keine Angaben über die Arbeitszeit vorl iegen.6 3. Die vertikale Lohnstreuung im Jahre 1994 Dieses Kapitel befasst sich mit den Verteilungen der bereinigten Monatseinkommen der vier unterscheidbaren Beschäftigtengruppen (Gl iederung der erfassten unselbstständig Beschäftigten nach Ge- 288

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