Full text: Wirtschaft und Gesellschaft - 2005 Heft 2 (2)

Wirtschaft und Gesellschaft 31. Jahrgang (2005), Heft 2 
kussion zur Bildung von Wirtschaftsclustern ergeben sich zusammenfassend zwei Schluss­
folgerungen: 
Erstens: Clusterbi ldungen folgen häufig traditionellen Mustern und basieren auf bran­
chenspezifischen Voraussetzungen. Neue Clusterbildungen lassen sich daher nicht ein­
fach aus dem Boden stampfen. Erfolgreiche Clusterentwicklungen benötigen längere Zeit­
räume - mindestens 1 5  bis 20 Jahre. 
Zweitens: Trotz der Formierung globaler Wertschöpfungsketten bleiben räumliche Nähe 
und regionale Identität sehr wichtig. Der Vorteil der Cluster besteht eben grade darin, dass 
auf relativ engem Raum verschiedene Unternehmen und Institutionen miteinander eng 
verflochten sind, die alle am Wertschöpfungsprozess direkt oder indirekt beteiligt sind. 
Wirtschaft 
& Umwelt 
Die Zeitschrift für Umweltpolitik 
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