Titel:
Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung in Wien
VerfasserInnen:
Käfer, Andreas Fürst, Bernhard Habersatter, Petra Gaug, Alexander Peherstorfer, Herbert
PURL Dokument:
urn:nbn:at:at-akw:g-792061
PURL:
https://emedien.arbeiterkammer.at/viewer/resolver?urn=urn:nbn:at:at-akw:g-792264
Seite 17 
4 SCHLUSSFOLGERUNGEN UND EMPFEHLUNGEN 
 
4.1 Schlussfolgerungen 
Aus den in den vorangehenden Kapiteln dargestellten Untersuchungen lassen sich die im Fol-
genden dargestellten, wesentlichen Schlussfolgerungen ableiten: 
 
? Die PendlerInnenproblematik ist nicht einseitig zu betrachten 
Den EinpendlerInnen in die Stadt Wien (ca. 248.000) stehen immerhin etwa 104.000 
AuspendlerInnen, die aus Wien zu ihren Arbeitspl�tzen in anderen Bundesl�ndern fah-
ren, gegen�ber. Das Verh�ltnis Ein- zu AuspendlerInnen liegt bei etwa 70:30, der Netto-
�berschuss der EinpendlerInnen betr�gt also �nur� 144.000 Personen. Insbesondere 
das s�dliche Umland von Wien ist bei Weitem kein reines �Auspendlergebiet�, sondern 
weist eine gro�e Zahl von aus Wien kommenden EinpendlerInnen aus. Werden nur 
MIV-PendlerInnen (Pkw-SelbstfahrerInnen) betrachtet, verringert sich das Verh�ltnis auf 
ca. 68:32, der Netto-�berschuss der EinpendlerInnen, die den eigenen Pkw nutzen, 
liegt bei etwa 73.000. Dies begr�ndet sich dadurch, dass EinpendlerInnen nach Wien 
im Durchschnitt einen h�heren �V-Anteil aufweisen als AuspendlerInnen aus Wien, die 
h�ufiger den eigenen Pkw nutzen. 
 
? Transitierende PendlerInnen 
Abgesehen von den Ein- und AuspendlerInnen nach bzw. aus Wien transitiert eine be-
achtliche Zahl von etwa 29.000 ArbeitspendlerInnen das Wiener Stadtgebiet auf dem 
Arbeitsweg mit dem eigenem Pkw und erh�ht dadurch das Verkehrsaufkommen auf 
den Korridoren an der Stadtgrenze. Diese Zahl entspricht einem knappen Viertel der 
EinpendlerInnen und knapp 60% der AuspendlerInnen, deren Pendelstr�me in beiden 
Richtungen von den transitierenden PendlerInnen �berlagert werden. 
 
? Gro�er Anteil der sonstigen Verkehre 
Auf f�nf der von der MIV-Kordonz�hlung erfassten Korridore an der Wiener Stadtgrenze 
entfallen mehr als 50% der Kfz-Fahrten auf nicht von Arbeits-pendlerInnen verursachte 
Fahrten, auf den �brigen vier Korridoren liegt dieser Wert bei knapp unter 50%. Die 
Kordonerhebung stellt somit per se kein direktes Abbild der Pendlerbewegungen dar.
        

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