Title:
Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung in Wien
Creator:
Käfer, Andreas Wikipedia Fürst, Bernhard Wikipedia Habersatter, Petra Wikipedia Gaug, Alexander Wikipedia Peherstorfer, Herbert Wikipedia
PURL document:
urn:nbn:at:at-akw:g-792061
PURL:
https://emedien.arbeiterkammer.at/viewer/resolver?urn=urn:nbn:at:at-akw:g-792273
Seite 18 
 
? Negative Auswirkungen auf EinpendlerInnen  
Eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung h�tte ohne geeignete Begleitma�nah-
men unmittelbare, negative Auswirkungen auf bis zu 138.000 nach Wien einpendelnde 
ArbeitnehmerInnen. Das Parkplatzangebot in den an die neu bewirtschafteten Zonen 
angrenzenden Gebieten w�rde stark vermindert, da mit einem verst�rkten  Ausweichen 
in diese Bereiche zu rechnen w�re. Davon betroffen w�re wiederum auch die Wohnbe-
v�lkerung der entsprechenden Gebiete. 
 
? Eine punktuelle Parkraumbewirtschaftung erscheint nicht zielf�hrend 
Insbesondere sogenannte Insell�sungen, die im Umfeld von Haltestellen des hochran-
gigen �V implementiert werden k�nnten, erscheinen nicht zielf�hrend. Dabei w�re mit 
gro�er Wahrscheinlichkeit mit einem verst�rkten Ausweichen auf benachbarte Halte-
stellen und somit mit einer r�umlichen Verlagerung des Parkplatzproblems zu rechnen. 
Damit verbunden w�re die Einf�hrung von parkraumbewirtschafteten �Korridoren� ent-
lang der relevanten S-Bahn- und U-Bahnstrecken, was zu komplexen und relativ 
schwer �berschaubaren Regelungen f�hren und neben den PendlerInnen auch Anwoh-
ner, Lieferanten, Dienstleister etc. betreffen w�rde. 
 
? Die bestehenden P+R Anlagen im Wiener Stadtgebiet sind nicht ausgelastet  
Derzeit stehen in Wien etwas mehr als 8.000 Stellpl�tze in zehn P+R Anlagen zur Ver-
f�gung. Ein weiterer Ausbau dieser Anlagen erscheint nur dann sinnvoll, wenn diese 
auch entsprechend angenommen und ausgelastet werden. Diese Auslastung ist derzeit 
bei den bestehenden Anlagen nicht ausreichend gegeben, obwohl mit �g�nstigen 
Parktarifen� und �kurzen Fahrzeiten� f�r die Fahrt in das innere Stadtgebiet geworben 
wird. 
 
Diese mangelnde Akzeptanz k�nnte insbesondere auf die folgenden Ursachen zur�ck-
zuf�hren sein: 
 
o Ung�nstige Lage: Nicht alle P+R Anlagen liegen direkt an Einfallstra�en. Zudem 
treten Stauerscheinungen im Stra�ennetz h�ufig bereits weiter au�erhalb auf. 
o Grunds�tzlich ist anzumerken, dass P+R Anlagen eher schlecht angenommen 
werden, wenn sie relativ nahe am Arbeitsplatz liegen, weil in diesem Fall die 
Wahrscheinlichkeit gro� ist, dass gleich mit dem Pkw bis zum Arbeitsplatz �durch-
gefahren� wird. In diesem Zusammenhang w�re eine verst�rkte Kooperation in der
        

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