Full text: Psychische Belastungen der Arbeit und ihre Folgen

Psychische Belastungen der Arbeit und ihre Folgen  
 
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Wirtschaftsbereichen gibt. Der Entlohnungsvergleich ist hier ausschließlich auf Vollzeitbeschäftigte 
bezogen. Über alle Wirtschaftsbereiche unterscheidet sich die Entlohnung zwischen 
vollzeitbeschäftigten Frauen und Männer um rund 20%.  
Entlang der Wirtschaftsbereiche liegen die Brutto-Monatsverdienste der Männer im Kredit- und 
Versicherungswesen und in der Energie- und Wasserversorgung weit über dem Durchschnitt. Aber 
auch Männer im Unterrichtswesen oder im Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen verfügen über 
höhere Brutto-Medianeinkommen als der Schnitt. 
Abbildung 1.9: Brutto-Monatsverdienste (Median-Einkommen) der Vollzeitbeschäftigten nach 
Geschlecht und Wirtschaftsbereich (ÖNACE 2003) 2006 
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Frauen Männer
 
Quelle: Statistik Austria, Verdienststrukturerhebung 2006, DUK-Berechnungen. 
Frauen verdienen in allen Branchen weniger als ihre männlichen Arbeitskollegen. Besonders große 
geschlechtsspezifische Unterschiede im monatlichen Brutto-Medianeinkommen verzeichnen folgende 
Wirtschaftsbereiche: Kredit- und Versicherungswesen, Energie- und Wasserversorgung, 
Unterrichtswesen. Frauen, die in der Energie- und Wasserversorgung sowie im Kredit- und 
Versicherungswesen und im Bergbau tätig sind, beziehen Einkünfte die deutlich über dem 
durchschnittlichen Brutto-Monatsverdienst aller Frauen liegen. Auch Berufe im Gesundheits-, 
Veterinär- und Sozialwesen liefern höhere monatliche Brutto-Medianeinkommen, was nicht zuletzt 
auf den im Schnitt hohen Bildungsgrad der Beschäftigten in diesen Bereichen zurückzuführen ist.  
Deutlich weniger als im Schnitt verdienen Männer und Frauen, wenn sie im Handel bzw. im 
Reparaturbereich oder im Beherbergungs- und Gaststättenwesen tätig sind.
        

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