Full text: Verkehr in der Stadt (4)

Verkehr in der Stadt 
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Für die Ein- und AuspendlerInnen in Wien stehen zu wenig Park & Ride Standorte vor 
allem im Umland Wiens zur Verfügung. Die ÖV Träger müssen mit dem Umland verknüpft 
werden. Dies hätte Auswirkungen auf die Verkehrsmittelwahl der PendlerInnen) Eine sozial 
gestaffelte Pendlerpauschale wurde ebenfalls diskutiert ebenso wie eine Verkehrslenkung in 
Wien (City Maut versus Parkraumbewirtschaftung. Bei der Parkraumbewirtschaftung in Wien 
wird den AnrainerInnen ein höherer Stellenwert als den PendlerInnen eingeräumt. 
Konfliktbereich Ampelschaltungen: 90 % der lichtsignalgeregelten Schutzwege 
entsprechen dem Masterplan Verkehr hinsichtlich Grün- und Wartezeit (allerdings unter 
Einbeziehung der Räumzeit). Es sind vor allem sensible Bereiche vorrangig zu behandeln 
(Schulen, Kindergärten, SenioInnenwohnhäuser, ...). Bei den restlichen 10 % der 
Verkehrslichtsignalanlage ist die Beeinflussung des öffentlichen Verkehrs bzw. eine sehr 
hohe Kfz-Belastung vorrangig. Allgrün ist in vielen Fällen kontraproduktiv aufgrund der 
langen Wartezeiten. Nur bei gleichzeitiger Einführung des „diagonale“ Querens für 
FußgängerInnen in der StVO ist diese Maßnahme sinnvoll. 
Radabstellanlagen: Gute Radabstellanlagen im öffentlichen Raum (Initiativen der Stadt) in 
Wohnhäusern (Novellierung Bauordnung bzw. Garagenverordnung) und auch für 
Beschäftigte bei Firmen (Anreizsystem, Aktionen) sind notwendig um den Radverkehr zu 
fördern. Dabei ist nicht nur die Anzahl der Stellplätze sondern auch die Situierung der 
Standorte festzulegen. 
Konflikte zwischen FußgängerInnen und RadfahrerInnen sind vor allem bei gemischten 
Geh- und Radwegen mit hoher Fuß- bzw. Radfrequenz (Beispiel Ringradweg) festzustellen. 
Subjektives Sicherheitsempfinden ist im öffentlichen Raum sehr wichtig. Im 6. Bezirk 
erfolgte eine systematische Verbesserung von Beleuchtung und Ampelschaltungen. 
Das Fahrrad ist ein Fahrzeug und ist auch aus Verkehrssicherheitsgründen besser auf der 
Fahrbahn aufgehoben: 
? Ähnliches Geschwindigkeitsniveau wie Kfz in der Stadt 
? weniger Konflikte mit FußgängerInnen 
? einfacher Kreuzungslösungen 
? Bodenmarkierungen auch billiger als bauliche Maßnahmen 
Straßenbahnen sind auch jenseits der Donau mittelfristig umzusetzen. Nach U2 
Verlängerung Aspernstraße (im Oktober 2010 erfolgt) und Verlängerung bis Seestadt 
Aspern 2013 werden auch die Straßenbahnlinien 25 und 26 verlängert. 
Ein Miteinander im Verkehr muss gefördert werden!
        

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