Full text: Verkehr in der Stadt (4)

VORWORT  
 
Die von der Abteilung Kommmunalpolitik der AK Wien organisierte Veranstaltungsreihe 
„Verkehr in der Stadt“ bildete die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse der einzelnen 
VerkehrsteilnehmerInnen ab und erlaubte damit eine Gesamtsicht auf den Verkehr in Wien 
aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Auch wenn inzwischen einige Inhalte der Präsentationen 
von aktuellen Entwicklungen überholt wurden, ist der status quo des Verkehrs in Wien und in 
der Region sehr gut dargestellt.  
Üblicherweise ist der Schwerpunkt kommunaler Verkehrsplanung auf die Wohnbevölkerung 
gerichtet. Die AK Wien ist Interessensvertretung der in Wien Wohnenden und Arbeitenden 
und hat somit die Interessen aller VerkehrsteilnehmerInnen in Wien zu berücksichtigen. Der 
Arbeitsweg steht dabei naturgemäß im Fokus und zeigt sehr gut auf, dass ein Weg immer 
häufiger aus mehreren Etappen besteht und oftmals mit mehreren Verkehrsmitteln 
zurückgelegt wird. Ein üblicher Arbeitsweg fängt z.b. mit dem Auto oder dem Fahrrad an, 
wird mit der Schnellbahn nach Wien fortgesetzt und endet meist als FußgängerIn von der 
ÖV Haltestelle zum Arbeitsplatz. Eine Person weist daher am Arbeitsweg beim Wechsel des 
Verkehrsmittels auch andere Bedürfnisse auf, und stellt damit unterschiedliche 
Anforderungen an die Stadt oder die Region. 
Den Beginn dieser Veranstaltungsreihe bildete daher das Thema „Mobilitätsansprüche der 
unterschiedlichen NutzerInnengruppen auf dem Weg zur Arbeit“ am 15.4.2010.  
Um die einzelnen Verkehrsmittel, die in der Stadt zur Abwicklung der Mobilität zur Verfügung 
stehen, näher zu beleuchten, befassten sich die restlichen 3 Veranstaltungen dieser Reihe 
mit: 
? „Auto in der Stadt“ – am 7.6.2010 
? „der öffentliche Verkehr am Arbeitsweg“ – am 3.11.2010 
? „nicht motorisiert und trotzdem mobil zur Arbeit“ - am 25.1.2011 
Die in diesem Tagungsband gesammelten Referate bilden eine sehr gute Gesamtsicht auf 
den status quo in der Verkehspolitik ab und stammen von VertreterInnen der Politik und 
Verwaltung der Stadt Wien, von Verkehrsunternehmen, Ministerien, Interessensvertretungen 
und privaten Verkehrsplanungsbüros. Um auch einen internationalen input zu bringen, 
konnte ein Vertreter der Stadt Bern eingeladen werden. Ich möchte mich an dieser Stelle 
nochmals für deren Inputs bedanken. Für spannende Diskussionsbeiträge sorgten in etwa 
180 TeilnehmerInnen bei den 4 Veranstaltungen. 
In diesem Tagungsband sind die einzelnen Veranstaltungen zusammengefasst, die 
Diskussionsbeiträge thematisch zugeordnet und die Präsentationen angefügt. Zur leichteren 
Lesbarkeit ist ein Zahlen, Daten, Fakten – Teil beinhaltet mit Verweisen auf die einzelnen 
Diagramme und Tabellen der Präsentationen.  
Bei all den unterschiedlichen Bedürfnissen, die vorherrschen, wurde sehr deutlich klar, dass 
nur ein „Miteinander“ der einzelnen Verkehrsmittel ein funktionierendes Verkehrssystem am 
Laufen hält. 
Michael Klug 
Wien, 3.4.2012
        

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