Full text: BerufslenkerInnen am Wort (46)

B E R U F S L E N K E R I N N E N A M W O R T 6 0 V e r k e h r u n d I n f r a s t r u k t u r einer besseren Information über die Lkw-Stellplatzauslastung und den Ausbau des derzei- tigen ASFINAG-Pilotprojektes im Großraum Wien. Befragt, wie diese Vorinformation aus- sehen sollte, stimmen über 51 Prozent der LenkerInnen für die Anzeige der Anzahl der freien Plätze (siehe Abbildung 32). Ein Ergebnis, das die AK-Forderung nach einer numeri- schen Information über Lkw-Stellplätze auf Autobahnen klar bekräftigt. Mit einer Anzeige, die lediglich darüber Auskunft gibt, ob der entsprechende Stellplatz frei oder besetzt ist, geben sich rund 36 Prozent der LenkerInnen zufrieden. Nur 10 LenkerInnen (1,7 Prozent) haben andere Vorstellungen. So werden etwa Symbole gefordert, oder eine Aufteilung nach Pkw/Lkw/Bus. Der größere Teil der Antworten zeigt auf, dass die Stellplatz- Information kein Allheilmittel für fehlende Lkw-Stellplätze vor allem in den Nachtstunden ist. Stellplatz-Information können bestehende Stellplatz-Defizite lindern, indem auf etwaige Alternativ-Rastplätze kurzfristig ausgewichen werden kann. Ansonsten zeigen die offenen Antworten einen Kommunikationsbedarf über die Funktionsweise der Stellplatz-Info auf, die aber aufgrund der kurzen Inbetriebnahme nicht verwundert. Abbildung 31 Bewertung von Informationsangeboten und Hilfen für die Parkplatz- suche Maßnahmen, die den Zugang anderer Kfz kontrollieren (zB Schranken), werden von rund 44 Prozent als sehr sinnvoll bis sinnvoll bewertet, dieser Prozentsatz zeigt den traditionel- len Konflikt zwischen LKW und anderen Kfz-FahrerInnen (Pkw, Camping) auf. Nur wenige FahrerInnen (17 Prozent) beurteilen diesen Ansatz als nutzlos bis völlig nutzlos. Die geringste Zustimmung finden Reservationssysteme, die gegen Bezahlung für eine be- stimmte Zeit einen Parkplatz garantieren. Diese werden von 29 Prozent der LenkerInnen

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