Full text: Der mittelfristige Bedarf an Mitteln der Wohnbauförderung unter Berücksichtigung der Bevölkerungsentwicklung und der Sanierung

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Abbildung 5: Sanierungsquoten 1991-2000 nach Bundesländern 
0%
5%
10%
15%
20%
25%
30%
35%
40%
45%
Ö B K NÖ OÖ S ST T V W
Umfassende Sanierung
Eigenheime 91-01
Umfassende Sanierung
Geschoßwohnungen
91-01
Umfassende Sanierung
Gesamt 91-01
Wärmedämmung
Gesamt 91-01
 
Anm.: Die zeitliche Abgrenzung 1991-2000 wurde gewählt, um die Vergleichbarkeit mit den Daten der Ge-
bäude-Wohnungszählung herzustellen. 
Quelle: Förderungsstellen der Bundesländer 
Die einzelnen Wohnungsbestandssegmente zeigen eine deutlich unterschiedliche Alters-
struktur. Bei den Gemeinnützigen Bauvereinigungen sind 28% des Bestandes jünger als 
20 Jahre (bezogen auf den Erhebungszeitpunkt 2001), bei Eigentümergemeinschaften 
sind es knapp 25%, bei Gewerblichen knapp 16%, bei Einzelpersonen als Eigentümer – 
dem „klassischen“ Eigenheimbesitzer – 15% und schließlich bei Gebietskörperschaften 
weniger als neun Prozent. Ihre Rolle wurde seit den achtziger Jahren zunehmend von 
den GBV übernommen. 
Als schwierig erweist sich, das Sanierungspotenzial im Wohnungsbestand abzuschätzen. 
Generell wird sehr großer thermischer Sanierungsbedarf im Eigentumsbereich (Eigen-
tumswohnungen, Eigenheime) gesehen. Bei Verfügbarkeit ausreichender Förderungsmit-
tel bzw. Erhöhung der förderungsfinanziellen Attraktivität ist davon auszugehen, dass die 
Annahme in diesen Segmenten (vor allem in Gebäuden mit maximal 2 Wohneinheiten) 
etwas lebhafter sein wird.
        

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