Full text: Studie Staatsbürgerschaft

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? Ein in Österreich geborenes Kind ausländischer Eltern soll de iure bei Geburt die 
österreichische Staatsbürgerschaft erlangen, wenn mindestens ein Elternteil im Inland 
geboren wurde (Doppeltes ius soli) oder mindestens ein Elternteil seit zumindest fünf 
Jahren im Inland niedergelassen ist (Qualifiziertes ius soli).  
 
? Bundesweite Vereinheitlichung und Senkung der Landesgebühren auf die tatsächlichen 
Verfahrenskosten sowie Abschaffung der Bundesgebühren, für deren Existenz keine 
sachliche Rechtfertigung besteht. 
 
? Akzeptanz von Mehrfachstaatsbürgerschaften: Der Verzicht auf die bisherige 
Staatsangehörigkeit sollte keine Voraussetzung für den Erwerb der österreichischen 
Staatsbürgerschaft sein. 
 
? Verkürzung der Mindestaufenthaltsfrist auf vier Jahre bei der Einbürgerung von 
anerkannten Flüchtlingen und Subsidiär Schutzberechtigten.  
 
? Entwicklung eines Maßnahmenpakets von kostengünstigen, niederschwelligen und 
zielgruppenadäquaten Deutschkursen für einbürgerungswillige Personen. Verpflichtende 
Teilnahme an solcherart konzipierten Deutschkursen als Verleihungsvoraussetzung.  
 
? Verpflichtende Teilnahme an einem zu entwickelnden Staatsbürgerschaftslehrgang statt 
Staatsbürgerschaftsprüfung in Multiple-Choice Form.  
 
 
10. Literatur 
 
Statistik Austria (2013), „Eingebürgerte Personen seit 2002 nach ausgewählten Merkmalen“; 
„Bevölkerung zu Jahresbeginn seit 2002 nach zusammengefasster Staatsangehörigkeit - 
Österreich", 
http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bevoelkerung/bevoelkerungsstruktur/bevoelkerung_
nach_staatsangehoerigkeit_geburtsland/; 
www.statistik.at/web_de/static/bevoelkerung_zu_jahresbeginn_seit_2002_nach_zusammeng
efasster_staatsangeho_022498.pdf [18.10.2013] 
 
Ucakar K. (1985), „Demokratie und Wahlrecht in Österreich. Zur Entwicklung von politischer 
Partizipation und staatlicher Legitimationspolitik“, Wien: Verlag für Gesellschaftskritik.
        

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