Full text: Steuerstruktur in Österreich (5)

Abbildung 1: Steueraufkommen des Bundes 
und dessen Verteilung
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1040 Wien, Prinz Eugen Strasse 20-22 · Redaktion Gerlinde Hauer, Petra Innreiter, Ilse Leidl, Reinhold 
Russinger, Matthias Schnetzer, Norman Wagner · Kontakt SWSA@akwien.at · Verlags-  
und Herstellungsort Wien Erscheinungsweise 11 mal jährlich · DVR 0063673 AKWien
SOZIAL- & WIRTSCHAFTS-
STATISTIK AKTUELL Nr 05/2014
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Steuerstruktur in Österreich
Nicht erst seit dem letzten Steuerbelastungspaket ist eine Steuerstrukturreform in aller Munde. Es handelt sich 
hierbei vielmehr um ein wirtschafts- und gesellschafspolitisches Dauerthema bei dem die Effizienz des Systems und 
Gerechtigkeitsfragen im Mittelpunkt stehen. 
?
Steuereinnahmen sind für den Staat ein unabdingbares 
Mittel um seinen Aufgaben nachkommen zu können. 
Die Diskussion rund um eine Reform sollte sich deshalb 
nicht um ein Mehr oder Weniger an Steuern drehen, 
sondern darauf fokussieren, wer welchen Anteil am 
Steueraufkommen leistet. Und genau dabei zeigt 
sich, dass in Österreich eine klare Schieflage besteht: 
Im internationalen Vergleich wird Arbeit in Österreich 
überdurchschnittlich hoch besteuert, während von Ver-
mögen weit unterdurchschnittliche Beiträge kommen.
Steueraufkommen und Verteilung
Der größte Teil der Steuern und Abgaben wird vom Bund 
eingehoben. Länder und Gemeinden heben lediglich 
knapp 6 % der Steuern direkt ein. Im Jahr 2013 betrug 
das Steueraufkommen des Bundes 76,4 Mrd €. Davon 
wurden an die Länder, Gemeinden und an Fonds 27,6 
Mrd € und an die Europäische Union 3 Mrd € überwie-
sen. Die bedeutendste Steuer, die von den Gemeinden 
eingehoben wird, ist die Grundsteuer mit einem Aufkom-
men von 623 Mio € im Jahr 2013. Quelle: BMF, eigene Darstellung.
76,4 Mrd € Steueraufkommen gesamt 2013
45,8 Mrd € verbleiben beim Bund (60%)
27,6 Mrd € Länder, Gemeinden, 
Fonds (36%)
3 Mrd € Europäische 
Union (4%)
        

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