Volltext: Perspektiven für sozialen Fortschritt (16)

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Tabelle 7: „Optimistisches Szenario“ für die steigende Frauenbeschäftigung
2011
Frauen mit 
Kindern von 6 
bis 15 Jahren
in %
Beschäftigungspotenziale bei zusätzlichen 
15.000 Plätzen jährlich
gesamt 387.000 100,0 % 15.000
nicht erwerbstätig 59.000 15,2 %
Erwerbspersonen 328.000 84,8 %
arbeitslos 15.000 3,9 %
selbstständig 38.000 9,8 %
unselbstständig 275.000 71,1 % 1.500
erwerbstätig in TZ 192.000 69,8 % 1.050
erwerbstätig in VZ 83.000 30,2 % 450
Quelle: Statistik Austria 2012; eigene Berechnungen.
5.1.6 Mittleres Szenario
Hier werden die indirekten Beschäftigungseffekte statt bei 1.500 Frauen bei 1.200 Frauen 
(also 80 % der optimistischen Variante) angesetzt. Ein positiver Budgeteffekt tritt nach drei 
Jahren ein. Die Grundparameter entsprechen jenen des optimistischen Szenarios.
5.1.7 Pessimistisches Szenario
In diesem Szenario werden die indirekten Beschäftigungseffekte statt bei 1.500 Frauen bei 
900 Frauen (also 60 % der optimistischen Variante) angesetzt. Ein positiver Budgeteffekt tritt 
hier nach sechs Jahren ein. Die Grundparameter entsprechen wieder jenen des optimisti-
schen Szenarios.
5.1.8 Mehreinnahmen durch indirekte Beschäftigungseffekte
Zu den bereits oben beschriebenen (in)direkten (Frauen-)Beschäftigungseffekten kommen 
weitere indirekte Beschäftigungseffekte durch am Bau geschaffene Arbeitsplätze (300) und 
durch konsuminduzierte Effekte (100) aufgrund der höheren Konsumausgaben der zusätzlich 
berufstätigen Personen hinzu. Dabei wurde – um eine „Überschätzung“ der Effekte zu vermei-
den – auf Makro-Multiplikatoren des WIFO (vgl. Kaniovski et al. 2006) zurückgegriffen.
5.1.9  Zusammenfassung: potenzielle Budget- und Beschäftigungseffekte der Investitionen
Wie die Berechnungen zeigen, ergäbe die Summe der direkten (1.400) und indirekten Be-
schäftigungseffekte (Effekt I: 1.500; Effekt II: 400) im Basisjahr 2014 rund 2.900 zusätzliche 
Arbeitsplätze im optimistischen Szenario (vgl. Tabelle 9 bzw. Grafik 3). Die dadurch entstehen-
den Mehreinnahmen bzw. Einsparungen an Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung für 
den Staat würden 33,9 Mio. Euro ergeben. Das bedeutet, dass von den 53,7 Mio. Euro (2014)
an Investitionen bereits im gleichen Jahr 33,9 Mio. – d. h. beinahe zwei Drittel (!) der Investiti-
onskosten –  wieder zurückfließen würden. 
Wendet man dieselbe (optimistische) Berechnung für das Folgejahr unter Berücksichtigung 
der Schaffung von weiteren 15.000 Betreuungsplätzen an, so verbleibt im optimistischen Sze-
nario nur mehr ein Nettoinvestitionsaufwand von rund 8,1 Mio. Euro. Aber bereits im dritten
        

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