Full text: Wien wächst (12)

WIEN WÄCHST 
50 ARBEITERKAMMER WIEN 
? Mietpreisregelungen (Kappungsgrenzen für bestehende Wohnungen – insbesondere nach der 
Modernisierung – aber auch für Neubauwohnungen). 
Handlungsschwerpunkte sind vielfältig, unverzichtbar „integriert“, aber häufig auch nur teilwirksam 
sowie langfristig wirksam: 
? Wohnungspolitik für Familien, Alte, neue Nachfragesegmente (Angebote, Qualifizierung der Be-
stände, Bezahlbarkeit),  
? Unterstützung der „social responsibility“ der Wohnungswirtschaft (Dienste, Services, Betreuung),  
? Vermeidung/Dämpfung von Gentrifizierung („Mietpreisbremse“), 
? Baulandpolitik für Familien, neue Nachfragesegmente (z.B. Baugruppen/Baugemeinschaften), 
? Wohnumfeldpolitik, Qualifizierung des Wohnumfelds, 
? Stärkung von Image, emotionalen Bezügen und Identität („Urbanität“, „Genius loci“), 
? Kommunale Toleranz und Kommunales Konfliktmanagement. 
VERÄNDERUNGSTENDENZEN DES MOBILITÄTSVERHALTENS 
Metropolen – vor allem mit dynamischen Wachstumstendenzen – sehen sich mit Problemen kon-
frontiert, dass 
? Flächenengpässe für Siedlung wie aber auch für „größere“ Infrastrukturanlagen, z.B. auch des 
Verkehrs bestehen, 
? Verkehrsinfrastrukturen des Straßenverkehrs, aber auch der Logistik und des Güter-
/Wirtschaftsverkehrs zumeist kaum noch Kapazitätsreserven haben. 
Die Vergleiche für die Städte Wien, Berlin, Zürich, Stuttgart zeigen die Handlungserfordernisse, die 
unterschiedlichen Ausgangslagen und die unterschiedlichen Entwicklungsziele (Tabelle 1; Abbildung 
15).
        

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