Full text: Wirtschaftspolitik - Standpunkte 2013 Heft 3 (3)

Wirtschaftspolitik – Standpunkte. 01 | 2012. seite 16 von 26 
thoheit der nationalen Parlament aufwirft.
Judith Vorbach, AK Oberösterreich
Susanne Wixforth, Abteilung Wirtschaftspolitik, AK Wien
1) Folgeartikel zum Beitrag „Die Bedeutung des 
Europäischen Stabilitätsmechanismus für den 
Finanzsektor und die Bevölkerung“ in: infobrief 
eu&international, März 2013
2) Erkki Liikanen et al., High-level Export Group 
on reforming the structure of the EU banking 
sector, Final Report, Brussels, 2. Oktober 2012
3) Finance Watch, The importance of Being sepa-
rated. Making the public interest sovereign over 
banks, Spring 2013
4) Ernst & young, Eurozone, Ey Eurozone Forecast, 
Outlook for financial services, Summer edition 
- 2013
5) Europäischer Rat, Schlußfolgerungen der Tagung 
vom 27. und 28. Juni 2013
6) Bruno Rossmann, Bitte warten! Bankenrettung 
belastet weiterhin öffentliche Kassen, Blog 
Arbeit und Wirtschaft, 25. Juli 2013, http://blog.
arbeit-wirtschaft.at/bitte-warten-bankenrettung-
belastet-weiterhin-die-offentlichen-kassen/
7) ESM-Homepage, FAq on the main Features 
of the future ESM direct bank recapitalization, 
http://www.esm.europa.eu/pdf/FAQ%20Direct%20
Bank%20Recapitalisation%20280620131.pdf 
8) Europäischer Rat, Schlußfolgerungen der Tagung 
vom 27. und 28. Juni 2013
9) Spiegel online, Euro-Rettungsfonds ESM, Euro-
Gruppe einigt sich auf Bankenhilfe light, 21. Juli 
2013 http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/
euro-rettungsfonds-esm-euro-gruppe-einigt-sich-auf-
bankenhilfe-light-a-907035.html
10) Vgl. ESM direct bank recapitalisation inst-
rument – Main features of the operational 
framework and way forward – Luxemburg, 
20. Juni 2013 http://www.eurozone.europa.eu/
media/436873/20130621-ESM-direct-recaps-main-
features.pdf
11) Vgl. Handelsblatt, 20.6.2013, Euro-Zone einigt 
sich auf ESM-Bankenrettung
12) Spiegel online, Euro-Rettungsfonds ESM, Euro-
Gruppe einigt sich auf Bankenhilfe light, 21. Juli 
2013 
13) Handelsblatt, 21. August 2013, „Noch keine 
Entwarnung“
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Impressum: Herausgeber und Medieninhaber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, 1040 Wien, Prinz Eugen Strasse 20-22 • 
Redaktion: Elisabeth Beer, Éva Dessewffy, Lukas Oberndorfer, Iris Strutzmann Norbert Templ, Valentin Wedl • Kontakt: 
Lukas Oberndorfer (lukas.oberndorfer@akwien.at) Layout und Satz: Julia Stern • Verlags- und Herstellungsort: Wien • 
Erscheinungsweise: zweimonatlich • Kostenlose Bestellung unter: http://wien.arbeiterkammer.at/euinfobrief
Editori l
Lieb  Leserin! Lieber Leser!
Vor Ihnen liegt doppelt Neues. 
 Durch professionelles L yout 
erschei en wir in neuem Gewand. 
Auc  inhaltlich habe  wir uns 
bemüht, die internatio alen Bren -
punkte durch neue Formate besser 
zu fok ssieren: Langbeiträge als 
Raum für grundlegende Analysen. 
Damit starten Markus Marterbau r 
und Lukas Oberndorfer. Ersterer 
zeigt auf, dass simultanes Kon-
solidieren die EU in den nächsten 
Abschwung führen könnte. Zweiterer 
setzt sich mit dem Monti-Bericht – 
d m Versuch eines neuen Konsenses 
für eine angebotseitige Bi en-
marktpolitik – auseinander. Produk-
tion von Konsens und Di sens darin 
spiele  Büch r eine wichtige Roll . 
Daher eröffnen wir mit zwei Rezensi-
onen eine neue Rubrik: Die Buchbe-
sprech ng. Die bekannten Stärken 
unserer Zeitschrift bleiben erhal-
n: aktuelle Th en informativ & 
prägnant aufber itet. Das zeigen 
Eli abeth Beer, Norbert Templ, Iris 
St ut mann, Walter Sauer & Susan 
Leather mit ihren B iträgen zu
Investitionsschutzabkommen, 
Wachstumshindernissen, Handels-
politik (EU – Kanada) und HIV/Aids. 
Ebenso setzt Clau ia Schürz unseren 
Chi a-Schwerpunkt fort. Diesmal: 
Wan erarbeiterInnen.
 Ihr AK Redaktionsteam
Seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise ist es  
der EU gelungen, durch pragmatische Notfallmaßnahmen das  
Ba ken system, die Konjunktur und den Markt für Staatsschuld-
verschreibungen zu stabilisieren, j doch si d die grundlegenden  
Probleme nicht b wältigt. 
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Weg belung
Die weitere Konjunkture twicklung 
hängt davon ab, ob die von Asien 
ausgehenden Auftriebskräfte od r 
die Dämpfung durch die simultane 
Budgetkonsolid erung in der EU tär-
ker wirken. Die Bewältigu g der ho-
hen Staatsschulden bleibt e n zent-
rales Thema, für dess  Bewältigung 
unkonventionell  Ansätze notwendig 
sind.
EU-Wirt chaftspolitik schafft 
Stabilisierung ? Die wirtschaftliche 
Krise hat in der Europäi chen Uni-
on in den letzten Wochen ihr drittes 
Stadium erreicht:
 
? Die Krise ging zunächst in den 
Jahren 2007 und 2 08 von den 
Finanzmärkten und B nken aus, 
das weltweite Finanzsystem ge-
riet mehrmals an den Rand des 
Zusammenbruchs.
? Dadurch wurde von Mitte 2008 
bis Mitt  2009 e n tiefer Einbruch 
der Realwirtschaft ausgelöst. Das 
Bruttoinlandsprodukt ging 2009 
real um 4,2% zurück, die saison-
bereinigte Zahl der Arbeitslosen 
stieg vom Tiefstand im Frühjahr 
2008 bis Mai 2010 von 16 Mio auf 
23 Mio.
? Als Folge des durch den ?nanz- 
und realwirt chaftlichen Einbruch 
entstandenen Ausfalls an Steu-
ereinnahmen und der zusätzli-
chen Staatsausgaben entwickelte 
sich ab d m Frühjahr 2010 eine 
Staatsschuldenkrise.
Die EU-Politik hat die Krisenzeichen 
in all  drei Stadien spät erkannt, 
sie hat – bedingt durch langwierige 
Entscheidungsprozesse, vor allem 
aber geprägt durch ein neoliberales 
Weltbild, das den Märkten Ef?zienz 
zuspricht und staatliche Eingriffe für 
falsch hält – mit Zögern und Zaudern 
reagiert. D nnoch ist es schließlich 
in jedem Stadium der Krise gelun-
gen, durch Notfallmaßnahmen eine 
Stabilisierung zu erreichen:
Europas Wirtschaft 1
Die faktische Macht  
multinationaler Unternehmen 6 
Wachstumshemmnisse 9
Analyse des Monti-Berichts 10
EU-Kanada Abkommen 15
China – Illegale im eigenen Land 17
HIV/Aids 18
Kritik des Kapitalismus 20
Die europäische Chance 21
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internationali fobri f
Au gabe 3 | Juni 2010
Aus dem Inhalt 
Der EU-Infobrief erscheint 5x jährlich im digitalen  
Format und liefert eine kritische Analyse der Entwicklungen 
auf europäischer und internationaler Ebene. Die Zeitschrift 
der Abteilung EU & Internationales der AK-Wien fokussiert dabei  
Themen an der Schnittstelle von Politik, Recht und Ökonomie.  
Anspruch ist nicht nur die Prozesse in den europäischen  
Institutionen zu beschreiben, sondern auch Alternativen zur  
Hegemonie des Neoliberalismus zu entwickeln. Kurze Artikel  
informieren in prägnanter Form über aktuelle Themen.  
Langbeiträge geben den Raum für grundlegende Analysen,  
Buchbesprechungen bieten eine kritische Übersicht einschlägiger  
Publikationen.
        

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