Full text: Pendeln in der Ostregion - Potenziale für die Bahn (56)

Veranschaulicht wird auch die geographische Verteilung und die Anzahl des gewichteten Pendlerpo-
tenzials, die abseits der Bahnachsen wohnen und damit einen erschwerten Zugang zum ÖV haben 
(gewichtetes Pendlerpotenzial an den Bahnachsen + gewichtetes Pendlerpotenzial abseits der Bah-
nachsen = Gesamtzahl von rund 155.000). 
In Summe werden in diesem ersten Teil der Studie sowohl die Einpendler/-innen nach Wien, als 
auch die Auspendler/-innenströme aus Wien nach Niederösterreich und in das Burgenland darge-
stellt. Da diese Pendler/-innen Mitglieder der AKNÖ bzw. der AK-Bgld sind, wurde die Studie in Ko-
operation der drei Arbeiterkammern Wien, Niederösterreich und Burgenland durchgeführt. 
 
Zusätzlich zu den Potenzialen je Bahnachse wurden die Wege zwischen Wohn- und Arbeitsort auf 
das Eisenbahnnetz umgelegt. Mittels Potenzialbelastungen wurde ermittelt, welche Durchbindungen 
durch den Hauptbahnhof Bahnsteige 3 bis 12 (Hbf. Bahnsteig 03-12) sinnvoll erscheinen und ob 
eine Durchbindung der Pottendorferlinie über den Hauptbahnhof Bahnsteig 1 und 2 (Hbf. Bahnsteig 
01-02) auf die S-Bahn-Stammstrecke argumentierbar ist. 
 
 
Um die Auswertung angebotsorientierter gestalten zu können, wurden Bahnachsen definiert, wie in 
Tabelle 1 dargestellt. Abbildung 2 veranschaulicht im Untersuchungsgebiet die Haltestellen- und 
Streckenzuordnung zu den Bahnachsen. Von der grünen Westachse (1) bis zur dunkelorangen 
Franz-Josefs-Bahn (14), der rote S-Bahn-Kern (15) ist großteils von den Haltestellenpunkten ver-
deckt. 
Nr. Bahnachse Name Bahnachse 
1 Westachse 
2 Südachse 
3 Äußere Aspangbahn 
4 Innere Aspangbahn 
5 Mattersburgerbahn 
6 Pottendorfer Achse 
7 Pannonia Bahn 
8 Ostachse 
9 Pressburgerbahn 
10 Marchegger Ostbahn 
11 Nordachse 
12 Laaer Ostachse 
13 Nordwestbahn 
14 KFJ-Achse 
15 S-Bahn-Kern 
0 Außerhalb der Potenzialflächen 
Tabelle 1: Zusammenfassung der Haltestellen und Strecken nach Bahnachsen
        

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