5Das InfoservIce Der aK
Verm�gen h�ufiger ab, verweigern �fter Antworten 
und untersch�tzen ihr Verm�gen. So floss kein Ver-
m�gen aus Privatstiftungen in die Erhebung mit ein. 
Die dargestellten Zahlen und Verh�ltnisse stellen 
somit eine Untergrenze der Ungleichverteilung des 
Verm�gens dar. Bei einer erneuten Erhebung ist es 
deshalb unbedingt notwendig, so wie international 
�blich, gezielt mehr verm�gensreiche Haushalte zu 
befragen, um auch die extrem reichen Haushalte zu 
erfassen.
Wie viel Verm�gen wurde geerbt?
Erbschaften spielen eine wichtige Rolle in der Ver-
m�gensverteilung in �sterreich. Etwa 15% aller 
Haushalte erbten ihren Hauptwohnsitz. Bewertet 
nach dem Gegenwartswert 2010 summieren sich alle 
Erbschaften auf �ber 320 Mrd. Euro, also knapp ein 
Drittel des Gesamtverm�gens.
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Insgesamt hatten zum Befragungszeitpunkt 35% aller 
Haushalte Verm�gen geerbt, verm�gensreiche Haus-
halte erbten allerdings wesentlich h�ufiger (siehe 
Grafik 4 links). W�hrend von den verm�gens�rmsten 
20% der Haushalte unter 10% erbten, waren es bei 
den reichsten 20% schon fast zwei Drittel.
Noch deutlicher wird der Unterschied bei der H�he 
der Erbschaften (siehe Grafik 4 rechts). F�r die ver-
m�gens�rmsten 40% betrug das Erbe in der Mitte 
etwas �ber 14.000 Euro, w�hrend sich die mittleren 
Erbschaften der verm�gensreichsten 20% um 
240.000 Euro bewegten.
Grafik 4. erbschaften �sterreichischer Haushalte, anteile und mediane, 2010
 Quelle: HFCS Austria 2010, OeNB
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�StERREICH:  www.hfcs.at
EuRozoNE:  www.ecb.int/home/html/researcher_hfcn.en.html
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Anteil der Erben-Haushalte an Verm�gensgruppen (%)
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Gegenwartswert von Erbschaften Median (EUR)
        

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