Title:
AK Unternehmensmonitor
Creator:
Brachinger, Reinhard Wikipedia Oberrauter, Markus Wikipedia Zovkic, Saveta Wikipedia
PURL document:
urn:nbn:at:at-akw:g-587324
PURL:
https://emedien.arbeiterkammer.at/viewer/resolver?urn=urn:nbn:at:at-akw:g-587361
4   AK-Unternehmensmonitor
Pr�ambel
Zum f�nften Mal ver�ffentlicht die Arbeiterkammer den AK-Unternehmensmonitor: Dieses 
Analyseinstrument nimmt j�hrlich die Performance der heimischen Unternehmen sowie der 
einzelnen Sektoren (Bau, Dienstleistung, Handel, Sachg�tererzeugung) unter die Lupe. Der 
Unternehmensmonitor stellt die Mikroebene und damit die einzelnen Unternehmen in den Mit-
telpunkt. �ber die Bilanzdatenbank der AK flie�en die Jahresabschlussdaten von j�hrlich (2009 
bis 2013) bis zu 1.700 mittelgro�en und gro�en Gesellschaften1 in die Untersuchung ein: Allein 
im Jahr 2013 k�nnen bereits 1.370 Unternehmen einbezogen werden, die bis zum Untersu-
chungszeitpunkt ihren Jahresabschluss im Firmenbuch eingereicht haben und den Untersu-
chungsanforderungen entsprechen. Der Unternehmensmonitor beinhaltet f�nf Schwerpunkte: 
Ertragslage, Betriebliche Verteilung, Finanzielle Stabilit�t, Standortsicherung und Gesellschaft-
liche Verantwortung. Die Analyse erfolgt jeweils anhand zentraler betriebswirtschaftlicher 
Kennzahlen, ein �berblick dazu findet sich im Anhang. Der Untersuchungszeitraum umfasst 
die letzten f�nf Jahre und interpretiert insbesondere die Entwicklung der �sterreichischen 
Unternehmen im Jahr 2013. 
Kurzfassung
Ertragslage: Gewinne und Rentabilit�t stabil auf hohem Niveau 
Der AK-Unternehmensmonitor zeigt eine stabile Ertragslage der �sterreichischen Unterneh-
men im Jahr 2013. Der Gewinn aus dem operativen Bereich gemessen an der Betriebs leistung 
betr�gt 3,9 Prozent, ein R�ckgang um 0,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der 
schweren konjunkturellen Rahmenbedingungen schaffen es die Unternehmen das gute Vor-
jahresniveau nahezu zu halten. Der Sektor Dienstleistungen erreichte sogar eine leichte Ver-
besserung der EBIT-Quote von 5,0 Prozent auf 5,1 Prozent und ist damit der ertragsst�rkste 
Sektor. Der Sektor Sachg�ter weist die zweith�chste EBIT-Quote von 4,9 Prozent auf. Die 
Eigent�merInnen k�nnen sich weiterhin �ber sehr hohe durchschnittlich zweistellige Renditen 
auf ihr investiertes Kapital freuen. 2013 machen die Gewinne durchschnittlich sehr gute 11,2 
Prozent vom eingesetzten Eigenkapital aus. �ber absolute Spitzenwerte bei der Eigenkapital-
rentabilit�t von rd. 17 Prozent d�rfen sich die Eigent�mer der gro�en Handelsketten und Indus-
triebetriebe freuen. Das vielzitierte unternehmerische Risiko bleibt damit auch in unsicheren 
Zeiten weiterhin gut verzinst.
Betriebliche Verteilung: Ein Drittel der Lohn- und Gehaltsumme flie�t an Eigent�merInnen 
Als wichtiger Ma�stab f�r die herrschende Verteilungspraxis in Unternehmen gilt die Relation 
zwischen Wertsch�pfung und Personalaufwand. Der Anteil des Personalaufwands an der 
Wertsch�pfung verbesserte sich in den letzten zwei Jahren zugunsten der ArbeitnehmerInnen. 
2013 steigt der Wert um 1,3 Prozentpunkte auf 63,9 Prozent, was im Wesentlichen auf eine 
stagnierende Wertsch�pfung bei moderaten Lohn- und Gehaltsabschl�ssen zur�ckzuf�hren 
ist. Die Dividendenpolitik der Unternehmen sinkt nur geringf�gig. 2013 flie�en immer noch in 
Summe ein Drittel der L�hne und Geh�lter in Form von Dividenden an Aktion�rInnen bzw. 
Eigent�merInnen der Gesellschaften.
1vgl. Unternehmenssample, S. 26
        

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