Full text: Wien neu (18)

WIEN NEU 
86  ARBEITERKAMMER WIEN 
Damit einher geht die Festlegung, dass  
? der Senat die Ausweitung der Förderung auf 2.000 Wohnungen pro Jahr vorgesehen hat,  
? eine Vereinbarung mit der SAGA GWG (Städtisches Wohnbauunternehmen), die Neubau-
zahlen auf 1000 pro Jahr zu steigern 
? geeignete städtische Flächen bereitgestellt werden und  
? verbindliche Absprachen mit der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (Bündnis für das 
Wohnen in Hamburg) getroffen werden, 
? der Senat und die Bezirksämter die mit der Entwicklung von Wohngebieten verbundenen 
Investitionen für technische und soziale infrastrukturelle Maßnahmen einschließlich des 
Neubaus, die Kosten der Unterhaltung und der Qualitätsverbesserung von Grünanlagen und 
sonstigen Freiräumen frühzeitig ermitteln und in die Haushaltsaufstellungen rechtzeitig ein-
bringen werden. 
Es wurden auch entsprechende Wohnbauziele pro Bezirk festgelegt (zwischen 650 und 1.100 pro 
Jahr) und als Zielgröße für 2012 6.000 Baugenehmigungen genannt.  
Die Bezirke haben sich verpflichtet, zur Konkretisierung der Wohnbauziele ein Wohnbauprogramm 
vorzulegen, die mit den Fachbehörden abgestimmt und jährlich zu aktualisieren sind. In diesem 
Vertrag werden darüber hinaus auch die entsprechenden Verfahrensabläufe, von der Konzepterstel-
lung bis zur Bauleitplanung, bis hin zur finanziellen Ausstattung für den Mehraufwand sowie die 
internen Kommunikationsstrukturen und die Öffentlichkeitsbeteiligung geregelt. 
Für das Jahr 2012 meldeten die Bezirke insgesamt 8.731 genehmigte Wohneinheiten (2011: 6.811) 
an die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt. Im Jahr 2013 wurden Baugenehmigungen für 
insgesamt 10.328 Wohnungen erteilt. Damit wurde die Zielzahl von 6.300 Wohnungen deutlich 
überschritten. Gleichzeitig wurden 2013 mehr als 1.500 Wohneinheiten mehr genehmigt als 2012, 
die aktuellen Zahlen für 2014 gehen von einer weiteren Steigerung aus.  
Das Bündnis für Wohnen hat seine Fortsetzung im „Bündnis für die Quartiere“ gefunden - einer Ko-
operationsplattform zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und den wohnungswirtschaftli-
chen Verbänden Hamburgs sowie SAGA GWG.  
„Erklärtes Ziel des „Bündnisses für die Quartiere“ ist es, eine ganzheitliche, konzertierte Entwick-
lungsstrategie aus Bewohner und aus Investorensicht zu erarbeiten. Der Fokus liegt hier insbeson-
dere auf der Entlastung innerstädtischer Teilwohnungsmärkte, ganzheitlichen Quartiersentwick-
lungsstrategien, der Mobilisierung von Grundstückspotenzialen und der Einbindung von Bestands-
objekten, insbesondere mit dem Ziel sozial verträglicher Mietenentwicklungen. Die Umsetzung soll 
zunächst im Rahmen von Pilotprojekten erfolgen. Für die konkrete Verständigung über die Umset-
zung in einzelnen Quartieren müssen Umsetzungsvereinbarungen zwischen dem jeweiligen Bezirk 
und den örtlich mitwirkungsbereiten Unternehmen getroffen werden.“ (Bündnis für die Quartiere – 
Eckpunkte der Kooperation, S. 2) 
In der Vereinbarung werden auch die Rollen der Hauptakteure formuliert, die Involvierung der Bezir-
ke erfolgt über die Bezirksämter, denen folgende Rolle zugewiesen ist:  
„Das zuständige Bezirksamt bildet zur Optimierung der verwaltungsinternen Zusammenarbeit sowie 
der Zusammenarbeit mit den im Bündnis / jeweiligen Pilotprojekt zusammengeschlossenen Unter-
nehmen eine Steuerungsgruppe. ….Das jeweilige Bezirksamt prüft, welche sonstigen städtischen 
Stellen regelmäßig / anlassbezogen teilnehmen sollen. Dies ergibt sich aus den Aufgaben und loka-
len Zielsetzungen. Das Bezirksamt stellt die angemessene Einbeziehung der politischen Gremien 
des Bezirks sicher. Das Bezirksamt koordiniert die Zusammenarbeit zwischen der Steuerungsgrup-
pe des jeweiligen Entwicklungsprojektes und der behördenübergreifenden Koordinierungsgruppe
        

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