|      SCHATTENBANKEN4
Thema
?  Zweckgesellschaften/ 
     Verbriefungsvehikel
werden von diversen Finanzakteuren ge-
halten. Ihr Zweck besteht im Aufkaufen 
von Forderungen, im B�ndeln und Um-
wandeln dieser Forderungen in Wertpa-
piere ( Verbriefung ) und in deren Weiter-
verkauf. Oft geschieht dies auch, um 
Regulierung und/oder Steuerpichten zu 
umgehen. Weil sie rechtlich eigenst�ndig 
sind, haben Zweckgesellschaften zum 
Bei der Kreditintermediation �ber das 
�Schattenbanksystem� werden Finanzie-
rung und Risiko von der Bank abgekop-
pelt und �an den Markt� �bertragen, Kom-
plexit�t und Intransparenz steigen, das 
Risiko wird unkalkulierbar. Dies geschieht 
�ber ein Netzwerk von auf Einzelaufgaben 
spezialisierten Institutionen. Neben den 
��brigen Finanzintermedi�ren� ( z. B. men-
eigene Finanzierungseinrichtungen) gibt es 
folgende Institutionen:
einlagen � und geben sie als Kredite an 
Haushalte, Unternehmern und Staaten 
weiter. Sie sorgen dabei selbst f�r die 
Finanzierung und tragen die Risiken, z.B. 
f�r Kreditausf�lle. Zus�tzlich gibt es eine 
�ffentliche Einlagensicherung und eine 
Risikoabfederung durch die Zentralbank.
Der Finanzsektor heute geht weit �ber 
�traditionelle� Banken hinaus. �Schatten-
banken� ( Abb. 1, rosa unterlegt ) spielen 
eine bedeutende Rolle.  
WAS GEH�RT ZUM SCHATTEN-
BANKENSYSTEM?
S
owohl Banken wie Schattenbanken 
�bernehmen, obwohl unterschiedlich 
reguliert, klassische Bankenfunktio-
nen. Sie vermitteln zwischen Angebot und 
Nachfrage von bzw. nach Krediten und 
�transformieren� verschiedene damit ver-
bundene Risiken. Anfangs- und Endpunkt 
sind dabei gleich: Gl�ubigerInnen stellen 
Finanzmittel zur Verf�gung, SchuldnerIn-
nen leihen sich diese Finanzmittel. 
�Traditionelle� Banken �bernehmen diese 
Finanzmittel � vor allem in Form von Spar-
Abb. 1: 
Zusammensetzung 
des Finanzsystems
Schattenbanken 
bestehen im 
regulatorischen 
Schatten des 
Bankensektors.
        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.