Full text: Intergenerationelle Lebensqualität. Diversität zwischen Stadt und Land. (21)

44 GENERATIONEN, EMPIRISCHE DIMENSIONEN DER LEBENSQUALITÄT UND RAUM Dimensionen: » materielle Lebensbedingungen » Wohnbedingungen und Wohnumfeld » Infrastruktur und Mobilität » gesellschaftliche und politische Partizipation » Gesundheit » subjektives Wohlbefinden und soziale Unterstützung Differenzierungsmerkmale: » Altersgruppe/Kohorte » Geschlecht » Bildung » Grad der Urbanisierung 3.3 Intergenerationelle Lebensqualität Nachdem der Generationsbegriff und die Dimensionen von Lebensqualität grob skizziert worden sind, gilt es nun, eine Verbindung zwischen diesen beiden Begriffen herzustel- len, wobei die zwei wichtigsten Angelpunkte einerseits die unterschiedlichen objektiven Bedingungen in der Lagerung aufeinanderfolgender Generationen und andererseits deren unterschiedliche Weisen des Erlebens und Handelns darstellen. Als Lebens qualität soll die Gesamtheit der Lebensbedingungen einer jeweiligen Gene- ration gelten. Sofern es um die objektiven Bedingungen geht, soll von objektiver Lebens- qualität gesprochen werden. Objektive Lebensqualität kann in Hinblick auf ihre Vorteil- haftigkeit oder Nachteiligkeit für bestimmte Gruppen durch empirische Vergleiche anhand ausgewählter Indikatoren beurteilt werden. Wird aber die Bewertung dieser Lagen durch die Menschen selbst mit einbezogen, ist es sinnvoll, von subjektiver Lebens- qualität zu sprechen.

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