Titel:
Umstrukturierungen in Österreich
VerfasserInnen:
Saupe, Bernhard Eichmann, Hubert
PURL Dokument:
urn:nbn:at:at-akw:g-1024503
PURL:
https://emedien.arbeiterkammer.at/viewer/resolver?urn=urn:nbn:at:at-akw:g-1024671
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nungen). Demgegen�ber haben interne Umstrukturierungen kontinuierlich zugelegt. Auff�llig ist, dass in den 
Rankings der 2005er-Befragung mehrere Umstrukturierungsformen auftauchen, die in der neuen Erhebung 
nicht mehr zu den zehn h�ufigsten geh�ren, z.B. Eigent�merwechsel oder Verschmelzung auf Unterneh-
mens- und Konzernebene. Umgekehrt geh�rten der Erwerb wesentlicher Beteiligungen im Ausland sowie 
�sonstige Umstrukturierungen� vor 2005 nicht zu den zehn h�ufigsten Umstrukturierungsformen. Die Bedeu-
tung der �Sonstigen�-Kategorie deutet au�erdem darauf hin, dass es zunehmend Umstrukturierungen gibt, 
die die Befragten nicht in den vorgegebenen �Standard�-Kategorien unterbringen, d.h. darauf, dass Umstruk-
turierungen komplizierter werden. 
Tabelle 5:  Ranking der zehn h�ufigsten Umstrukturierungsformen im Zeitverlauf
Umstrukturierungsform 2014 2009-2013 2005-2008
Interne Umstrukturierung (zB neue Abteilungen) 1 1 1
change Management Projekte (mit BR + Besch�ftigten) 2 4 4
�bertragung von T�tigkeiten auf leiharbeitskr�fte 3 2 3
Verlagerung (Inland) in andere Konzerngesellschaften 4 5 5
Outsourcing von Hilfst�tigkeiten (zB K�che, Reinigung) 5 3 2
Outsourcing (Inland) von Produktionst�tigkeiten 6 7 6
Sonstige Umstrukturierungen 7 9 �
Outsourcing (Inland) von Angestelltent�tigkeiten (zB Buchhaltung, IT) 8 6 7
Schlie�ung von (Teil)Betrieben 9 10 �
Ausgliederung von T�tigkeiten in eigene Tochtergesellschaften 10 8 9
Verlagerung (Ausland) von Produktionst�tigkeiten an andere Standorte � � 10
Erwerb von Beteiligungen im Ausland � � 8
Umstrukturierungen nach Unternehmensmerkmalen: je gr��er der Betrieb, desto ausgepr�gter das Umstrukturie-
rungsgeschehen
Was die Verbreitung unterschiedlicher Umstrukturierungsformen nach relevanten Merkmalen wie Branche, 
B�rsennotierung, Art des Betriebs oder Betriebsgr��e betrifft, zeigt sich zun�chst ein weitgehend homoge-
nes Muster die Rangfolge von Umstrukturierungsformen betreffend. Vergleicht man dann distinkte �Umstruk-
turierungstypen� (B�ndelung von jeweils mehreren Items entlang der Gliederung intern/extern bzw. Inland/
Ausland etc.) nach ausgew�hlten Unternehmensmerkmalen, ergeben sich freilich die erwarteten Unterschie-
de (vgl. Tabelle 6): Beispielsweise ist das Thema Auslandsverlagerung mit 55% in den letzten zehn Jahren in 
produzierenden Betrieben (die deutlich h�ufiger in der Exportwirtschaft t�tig sind) verbreiteter als in Dienst-
leistungssektoren (28%). Des Weiteren zeigt sich z.B., dass (gr��ere) b�rsennotierte Konzerne durchwegs 
�umstrukturierungsaktiver� sind. Auff�lligkeiten finden sich au�erdem beim Typus �internationale Konzerne� 
(d.h. bei �sterreichischer Tochtergesellschaften internationaler Konzerne), in denen Outsourcing sowie die 
verschiedenen Formen der Verlagerung von T�tigkeiten ins Ausland generell von gr��erer Bedeutung sind als 
bei den �brigen Unternehmenstypen. 
Insourcing,  
neue, zus�tzliche T�tig-
keiten
        

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